80 Jahre Passionsspiele St. Margarethen
Eisenstadt, 29.6.06 (KAP) Im Römersteinbruch im burgenländischen St. Margarethen finden von 1. Juli bis 20. August wieder die traditionellen Passionsspiele unter der Spielleitung von Pfarrer Georg Lang statt. Zum 80-Jahr-Jubiläum sind zu den insgesamt elf Vorstellungen um 17 Uhr erstmals auch sieben Abendvorstellungen um 19.30 Uhr vorgesehen; für die Premiere am Samstagabend sind noch Restkarten erhältlich. Bei den letzten Passionsspielen 2001 wurden an 20 Spieltagen insgesamt 70.000 Besucherinnen und Besucher gezählt.
Die Passionsspiele, die auch zahlreiche Besucher aus dem Ausland - vor allem aus den östlichen Nachbardiözesen - anlocken, werden von 450 Laiendarstellern und 200 sonstigen Mitwirkenden getragen. Für die Mitwirkenden geht es um die religiöse Dimension; sie wollen mit ihrem Spiel den Menschen von heute das Drama der Erlösung, das Geschehen von Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu nahe bringen.
In St. Margarethen wurden 1926 von der Pfarrjugend zum ersten Mal Passionsspiele in einem Bauernhof aufgeführt. Seit 1961 wird für die Aufführungen, die alle fünf Jahre stattfinden, die einzigartige Naturkulisse des Römersteinbruchs genutzt. Mit dem Reinerlös der Aufführungen werden pfarrliche, soziale und missionarische Projekte unterstützt.
Die Passionsspiele in St. Margarethen sind Gründungsmitglied der "Europassion", einer Vereinigung europäischer Passionsspielorte, der mehr als 60 Spielgemeinschaften aus 15 Ländern angehören.
Karten sind erhältlich im Passionsspielbüro (Tel. 02680/21.00, Fax: 02680/21.004, E-mail: info@passio.at) oder bei allen Österreich-Ticket-Geschäftsstellen (Tel. 01/96.096).