20.000 Fahrzeuge für die Mission
Vor 60 Jahren wurde die österreichische "Missions-Verkehrsarbeitsgemeinschaft" (MIVA) gegründet. Gleich fünf Jubiläen galt es in letzter Zeit zu feiern
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Schlüsselübergabe für ein MIVA-Fahrzeug in Gmünd
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Vor 60 Jahren, am 22. Oktober 1949, wurde im oberösterreichischen Stift Lambach die österreichische "Missions-Verkehrsarbeitsgemeinschaft" (MIVA) gegründet. Ziel der Hilfsorganisation ist es die Kirche in den Ländern des "Südens" mobil zu machen. Die 60-Jahr-Feier fand vergangenen Sonntag ("Weltmissionssonntag") in der Dreifaltigkeitskirche von Stadl-Paura statt.
Karl Kumpfmüller aus Stadl-Paura hatte einst die Idee von der "Motorisierung" der Mission aus Deutschland nach Österreich geholt. Was am Weltmissions-Sonntag 1949 als österreichische "Missions-Verkehrsarbeitsgemeinschaft" begründet wurde, hat sich in sechs Jahrzehnten bewährt und entfaltet: Mehr als 20.000 Fahrzeuge - vom Fahrrad bis zum geländegängigen Jeep - wurden in den 60 Jahren finanziert.
Den abschließenden Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche von Stadl-Paura zelebrierte MIVA-Altpräsident Prälat Josef Ahammer gemeinsam mit zwei jungen tanzanischen Priestern. Für stimmungsvolle Rhythmen sorgte der Jugendchor Gallneukirchen.
Insgesamt hatte die MIVA während des letzten Jahres fünf "Jubiläen" zu begehen. Begonnen wurde der Reigen des Jubiläumsjahres "Zeit und Zeiten" mit der Fünf-Jahres-Feier des "ChristophorusHauses" - der heutigen MIVA-Zentrale - im Oktober 2008. Das
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zweite Jubiläum stand im Jänner 2009 an. Der Beschaffungsbetrieb der MIVA (BBM) hatte sein 20-jähriges Bestehen zu feiern. Mit dem BBM wurde in den vergangenen 20 Jahren vor Augen geführt, wie man mit Spendengeldern und öffentlichen Mitteln effiziente und nachhaltige Hilfe leisten kann. In den bisher 20 Jahren seines Bestehens finanzierte der BBM mehr als 5.500 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 80 Millionen Euro.
Im Mai wurde die "MaiAktion" der MIVA - "Delegados de la Palabra", die sich um die Mobilisierung der Wortgottesdienstleiter bemüht - zum 15. Mal durchgeführt. Bei dieser Aktion wird ausschließlich um Spenden für Fahrräder für Katechisten in den ärmsten Regionen Afrikas und Lateinamerikas gebeten.
In vielen österreichischen Pfarren ist es gute Tradition, dass am Christophorus-Sonntag - der Heilige Christophorus ist der Schutzpatron aller Verkehrsteilnehmer - auch Fahrzeugsegnungen stattfinden. Dabei geht es nicht um die Segnung der "heiligen Kuh Auto". Vielmehr werden jene Menschen gesegnet, die mit Autos, Motorrädern oder anderen motorisierten Fortbewegungsmitteln unterwegs sind.
» Linktipp:
"Missions-Verkehrsarbeitsgemeinschaft" (MIVA)
» MIVA-Spendenkonten
PSK 1.140.000 / BLZ 60000 ||| Sparkasse Lambach 0200200665 / BLZ 20317
Raiffeisenkasse Edt 85282 / BLZ 34083 ||| Hypo-Bank Linz 0000652636 / BLZ 54000