Bischof Küng beim Weltfamilientreffen
Wien-Madrid, 3.7.06 (KAP) "Familien-Bischof" Klaus Küng, der Salzburger Weihbischof Andreas Laun, der Direktor des kirchlichen "Instituts für Ehe und Familie" (IEF), Günter Danhel, und rund 50 weitere Interessierte aus Österreich nehmen am 5. katholischen Weltfamilientreffen in Valencia teil. Vertreten sind u.a. Mitarbeiter der diözesanen Familienreferate der Diözesen Salzburg und Graz, eine Gruppe des Opus Dei sowie eine Gruppe von "Jugend für das Leben".
Die Spanische Bischofskonferenz erwartet in Valencia insgesamt bis zu 1,5 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen 60 Kardinäle, 400 Bischöfe und rund 4.000 Priester. In Diskussionsforen, Vorträgen und Informationsveranstaltungen werden in Valencia Themen rund um die Familie behandelt.
IEF-Direktor Danhel - er ist mit seiner Frau offizieller Delegierter der Österreichischen Bischofskonferenz in Valencia - bedauerte im Gespräch mit "Kathpress", dass sein frühzeitig an den Päpstlichen Familien-Rat übermitteltes Angebot, die familienpastoralen Aktivitäten der Teilnehmerländer des Mitteleuropäischen Katholikentages (MEKT) in Valencia darzustellen, nicht aufgegriffen wurde. Gerade die Familienseelsorge habe sich als eines der Hauptthemen des MEKT erwiesen und hätte sich gut als grenzüberschreitendes Modell gelungener Zusammenarbeit darlegen lassen.
Die ersten beiden Weltfamilientreffen ließen - so erinnerte Danhel - dem Erfahrungsaustausch in Sprachgruppen noch großen Raum. Davon sei man seit der Tagung im Jahr 2000 in Rom aber zu Gunsten von mehr Vorträgen abgegangen. Er werde aber Gelegenheiten suchen, mit Verantwortlichen für das Thema Familie auch aus anderen Ländern ins Gespräch zu kommen, kündigte Danhel an.