Linzer Caritas mahnt Menschlichkeit im Fall Zogaj ein
Direktor Mühlberger: "Als Christen sollte es eine Selbstverständlichkeit für uns sein, dass wir gegenüber Menschen in einer derartigen Krisensituation Mitgefühl zeigen"
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Mathias Mühlberger |
Linz, 13.11.2009 (KAP) Der negative Asylbescheid für Arigona Zogaj und die in Österreich befindlichen Mitglieder ihrer Familie hat den Linzer Caritasdirektor Mathias Mühlberger zu einem Appell zu mehr Menschlichkeit veranlasst. Nach der getroffenen juristischen Entscheidung seien die verantwortlichen Politiker angehalten, im Umgang mit der Familie Menschlichkeit walten zu lassen, sagte Mühlberger am Freitag.
Der Caritasdirektor appellierte an das Einfühlungsvermögen der Verantwortlichen. Es sei wohl für jeden Menschen nachvollziehbar, dass die gesamte Situation, das lange Warten auf eine Entscheidung und jetzt der negative Bescheid für ein junges Mädchen, ihre Mutter und die Geschwister eine enorme psychische Belastung darstelle.
Solidarität mit den Zogajs sei notwendig. "Als Christen sollte es eine Selbstverständlichkeit für uns sein, dass wir gegenüber Menschen in einer derartigen Krisensituation Mitgefühl zeigen und sie in ihrer Not nicht alleine lassen", so Mühlberger.