ORF-Friedenslicht in Bethlehem entzündet
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Jerusalem (KAP) Der 13-jährige Simon Binder aus Linz hat am Dienstag das diesjährige ORF-Friedenslicht in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet. Archimandrit Artemios von der griechisch-orthodoxen Kirche in Bethlehem übergab das leuchtende Weihnachtssymbol an den Schüler des Linzer Bischöflichen Gymnasiums "Petrinum", der wegen seines großen sozialen Engagements und seiner Hilfsbereitschaft heuer als "Friedenslichtkind" ausgewählt worden war.
An der Feier in der Geburtskirche nahmen mehr als 450 österreichische Pilgerinnen und Pilger teil, die mit dem ORF-Landesstudio Oberösterreich zur "Friedenslichtreise 2009" in das Heilige Land gekommen sind. Nach dem Entzünden der Kerze reichte Simon das Friedenslicht an ORF-Landesdirektor Helmut Obermayr, den Initiator des inzwischen europaweiten Weihnachtsbrauches, weiter. Auch der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer sowie der österreichische Botschafter in Israel, Michael Rendi, und Österreichs diplomatischer Vertreter in den Palästinenser-Gebieten, Oskar Wüstinger, nahmen an der Zeremonie teil.
Bereits am Montagabend war die Friedenslicht-Pilgergruppe aus Oberösterreich im kirchlichen "Österreichischen Hospiz" in der Altstadt von Jerusalem zu Gast gewesen. Das ORF-Friedenslicht leuchtet heuer zum 24. Mal. Es wird nun in einer Speziallampe nach Österreich geflogen und als Sinnbild der Botschaft vom Weihnachtsfrieden bis zum Heiligen Abend in mehr als 25 europäischen Ländern verteilt.
Am dritten Adventwochenende kommen traditionell Pfadfinder aus ganz Europa zu einem ökumenischen Gottesdienst nach Wien, bei dem ihnen das Friedenslicht für ihre Länder übergeben wird. Heuer findet die Aussendungsfeier am Samstag, 12. Dezember um 14 Uhr in der serbisch-orthodoxen Kirche in Wien-Leopoldstadt(Engerthstraße 160) statt.
In Österreich kann das Friedenslicht am 24. Dezember in allen ORF-Landesstudios, in allen Bahnhöfen, in Rotkreuz-Dienststellen und vielen Bundesheer-Kasernen abgeholt werden. Es brennt in den meisten Kirchen, außerdem verteilen es viele Jugendorganisationen.