Klimagipfel: Papst will greifbare Ergebnisse
"Ich wünsche mir, dass die Gespräche helfen, Handlungen zu entwickeln, die die Schöpfung respektieren und eine solidarische Entwicklung fördern"
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„Ich wünsche mir, dass die Gespräche helfen, Handlungen zu entwickeln, die die Schöpfung respektieren und eine solidarische Entwicklung fördern. Eine solche gründet auf die Würde der menschlichen Person und hat das Gemeinwohl im Blick. Die Bewahrung der Schöpfung erfordert einen nüchternen und verantwortungsbewussten Lebensstil, besonders wo es um Arme und um zukünftige Generationen geht. Um den vollen Erfolg des Gipfels sicherzustellen, lade ich alle Menschen guten Willens dazu ein, die Gesetze zu respektieren, die Gott der Natur eingeschrieben hat, und die moralische Dimension des menschlichen Lebens neu zu entdecken.“
Mit Bezug auf das Sonntagsevangelium, das von Johannes dem Täufer als „Rufer in der Wüste“ berichtet, sprach der Papst über den Auftrag an die Kirche, sich innerlich zu läutern.
„Die Kirche hat andauernden Bedarf, sich selbst zu reinigen, weil die Sünde alle ihre Angehörigen umlagert. In der Kirche ist immer ein Kampf im Gang zwischen Wüste und Garten, zwischen der Sünde, die die Erde austrocknet, und der Gnade, die Wasser spendet, damit sie reiche Früchte der Heiligkeit trage.“
Auf dem Petersplatz waren diesmal Hunderte Kinder mit bunten Luftballons anwesend – Kinder aus italienischen Großfamilien, deren Dachorganisation der Papst besonders begrüßte. Er regte bei der Gelegenheit an, dass überall eine „wirksame Politik zur Unterstützung der Familie, besonders der Großfamilie“ entwickelt werde.