Orthodoxe planen Bischofskonferenz für Österreich
Ziel einer österreichischen orthodoxen Bischofskonferenz sei es, die Zusammenarbeit der Kirchen zu verbessern und "mit einer orthodoxen Stimme in der Öffentlichkeit zu sprechen"
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Wien, 7.4.09 (KAP) In Österreich wird es schon bald eine Bischofskonferenz der orthodoxen Metropoliten und Bischöfe geben. Das hat der orthodoxe Metropolit von Austria, Michael Staikos, im Gespräch mit "Kathpress" bestätigt. Mitglieder werden nicht nur die in Österreich staatlich anerkannten orthodoxen Kirchen sein (griechisch-, rumänisch-, serbisch-, bulgarisch- und russisch-orthodox), sondern auch weitere Kirchen, von denen es in Österreich Gemeinden gibt, etwa die georgisch-orthodoxe Kirche. Noch vor dem Sommer soll die orthodoxe Bischofskonferenz erstmals zusammentreten, so Staikos.
Ziel einer österreichischen orthodoxen Bischofskonferenz sei es, die Zusammenarbeit der Kirchen zu verbessern und "mit einer orthodoxen Stimme in der Öffentlichkeit zu sprechen". Die Rechte der einzelnen orthodoxen Diözesanbischöfe würden dadurch aber nicht beschnitten, betonte der Metropolit.
Weltweit werden derzeit in mehreren Regionen neue gemeinsame Bischofsversammlungen der Orthodoxie eingerichtet. Basis dafür sind die Ergebnisse der vierten vorkonziliaren panorthodoxen Konferenz im schweizerischen Chambesy im Vorjahr. Mit dem Ziel, ihre Einheit zu stärken, beschlossen die orthodoxen Kirchen dabei die Neuordnung ihrer Zusammenarbeit in der Diaspora.
Zuletzt gründeten die orthodoxen Bischöfe in Deutschland Ende Februar eine eigene Bischofskonferenz. Am 4. März schlossen sich auch die orthodoxen Bischöfe in der Schweiz zusammen.
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