
Schüsse in der Jerusalemer Grabeskirche
Ein in der Jerusalemer Grabeskirche von Polizisten angeschossener Mann schwebt nach wie vor in Lebensgefahr
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Jerusalemer Grabeskirche |
(Radio Vatikan) Ein in der Jerusalemer Grabeskirche von Polizisten angeschossener Mann schwebt nach wie vor in Lebensgefahr. Eine Sprecherin des Hadassah-Krankenhauses Hadassah erklärte am Sonntag, sein Zustand sei nach wie vor „sehr kritisch“. Der 40-jährige Ire war am Freitagabend bei einer Konfrontation mit der israelischen Polizei in dem Gotteshaus schwer verletzt worden. Nach Angaben der Franziskanergemeinschaft im ökumenisch verwalteten Heiligtum hatte sich der Mann geweigert, am Freitag zur Schließungszeit die Kirche zu verlassen. Angesichts der herbeigerufenen Polizei habe er ein Messer gezückt und sei weiter in die Kirche vorgedrungen. Die Polizisten hätten ihn zunächst mit Tränengas und Warnschüssen zu stoppen versucht, was jedoch nicht gelungen sei. Daraufhin hätten sie ihn niedergeschossen. Über die Motivation des Iren sei nichts bekannt, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen liefen, doch sei der Täter nicht vernehmungsfähig. Die Polizei habe wegen der unmittelbaren Gefahr für die Umstehenden die Schüsse nicht umgehen können.
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