Vatikan ruft zum Schutz der irakischen Christen auf
Erzbischof von Mossul forderte nach neuen Christenmorden in seiner Diözese eine Intervention der UNO
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(Radio Vatikan) Der Heilige Stuhl ruft angesichts des Terrors im Irak nach einem besseren Schutz der dortigen christlichen Minderheit. Er würde einen „konstruktiven Beitrag der UNO“ zum Schutz der irakischen Christen sehr begrüßen, meinte der päpstliche Nuntius in Bagdad jetzt im Gespräch mit einer Nachrichtenagentur. Zwar sei die UNO „ein suprastaatlicher Verband und kann deshalb nur zusammen mit den staatlichen Regierungen handeln“, so Erzbischof Francis Chullikatt. Aber „der Schutz von Leben und Menschenwürde“ sei „die grundlegende Berufung der UNO“, und daher könne sie sicher viel zum Schutz der immer wieder angegriffenen Christen im Irak tun. Der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul hatte in den letzten Tagen nach neuen Christenmorden in seinem Bistum eine Intervention der UNO gefordert.
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