62.000 Jugendliche werden jährlich gefirmt
"Sich firmen zu lassen, ist für Jugendliche eine wegweisende Entscheidung. Denn die Firmung ist ein bewusstes 'Ja' zum Glauben", betont die Katholische Jugend. Meisten Firmungen zu Pfingsten
Image (img2) invalid or missing |
|
Wien, 21.05.2010 (KAP) In Österreich werden pro Jahr rund 62.000 Jugendliche gefirmt - die meisten rund um Pfingsten. Die Katholische Jugend ist maßgeblich daran beteiligt, die Firmkandidaten darauf vorzubereiten, als mündige Kirchenmitglieder mit der Kraft des Heiligen Geistes gestärkt zu werden - so das christliche Verständnis dieses Sakramentes der Initiation.
"Sich firmen zu lassen, ist für Jugendliche eine wegweisende Entscheidung. Denn die Firmung ist ein bewusstes 'Ja' zum Glauben", betonte Stephan Bazalka, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ), in einer Aussendung.
Zusätzlich zur "klassischen" Firmvorbereitung in den Pfarren steht den Firmlingen eine breite Palette von Angeboten zur Verfügung: Firmwochenenden, Paten- und Patinnen-Tage, Wallfahrten, Jugendgottesdienste und "Kloster-Rallyes" sind nur einige Aktionen der Katholischen Jugend, die die Jugendlichen zusätzlich auf die Firmung einstimmen.
Vor allem die "SpiriNights" - sogenannte Firmlingsnächte - erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Jeweils mehrere hundert Jugendliche nehmen daran teil. Die Basis der "SpiriNights" bildet ein umfassendes Workshop-Angebot, das thematisch firmspezifische, kreative und sportliche Elemente beinhaltet.
Mit Angeboten wie der Website www.firmung.at oder der Sommerschulung "Wenn Glaube Feuer fängt" bietet die Katholische Jugend zusätzlich österreichweite Unterstützung für Firmverantwortliche, -begleiter oder -paten. In den Diözesen wird vor allem auf die Ausbildung und Unterstützung von Multiplikatoren und Pfarren Wert gelegt.
Mit zahlreichen Schulungen, Seminaren, Beratungs- und Vernetzungstreffen werden die an der Firmung Beteiligten optimal vorbereitet. Außerdem steht eine große Auswahl an Behelfen zur Verfügung.
Linktipps: