
Wiener Caritas-Direktor Landau feierte 50. Geburtstag
1995 wurde Michael Landau von Erzbischof Christoph Schönborn zum Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien ernannt
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Wien (KAP) Am 23. Mai feierte der Wiener Caritasdirektor Michael Landau seinen 50. Geburtstag. Landau wurde 1960 als Sohn gemischtkonfessioneller Eltern in Wien geboren, wo er auch seine schulische Ausbildung erhielt. Nach der Matura im Jahr 1978 nahm er an der Universität Wien das Studium der Biochemie auf, das er 1988 mit dem Doktorat (mit Auszeichnung") abschloss. Wissenschaftliche Veröffentlichungen folgten unter anderem in der international renommierten Fachzeitschrift "Analytical Biochemistry".
Im Alter von 20 Jahren entschloss sich Landau zum Eintritt in die katholische Kirche und wurde 1980 getauft. Landau engagierte sich in den folgenden Jahren im katholischen Mittelschüler-Kartellverband (MKV) und im Österreichischen Bundesjugendring - insbesondere im Zivildienstkomitee und in der Friedensbewegung. Als Jugendfunktionär lernte er auch Helmut Schüller kennen, der damals Wiener Diözesanjugendseelsorger war.
1986 begann Landau sein Zweitstudium Katholische Theologie - zunächst in Wien, später in Rom. Im Jahr 1988 trat er ins Wiener Priesterseminar ein, 1992 wurde er zum Priester geweiht. Schüller selbst hielt die Primizpredigt. Danach wirkte Landau neben dem Studium als Seelsorger in Wien und in Rom.
1995 wurde Landau von Erzbischof Christoph Schönborn zum Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien ernannt. Er folgte in dieser Funktion auf Msgr. Helmut Schüller. Landau trat sein Amt am 1. Dezember 1995 an.
2008 wurde Landau zum Vorsitzenden der Rechtskommission der "Caritas Internationalis" gewählt. Dem Dachverband, der seinen Sitz im vatikanischen Palazzo San Calisto hat, gehören 162 nationale Caritasorganisationen in aller Welt an.
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