Wien: tägliches "Abendgebet für die Stadt"
Wien, 30.8.06 (KAP) Die Ordensleute in Wien starten eine neue Initiative: Am 4. September beginnt in der Michaelerkirche das "Abendgebet für die Stadt": Dieses 15-minütige Gebet wird täglich von Montag bis Freitag um 21 Uhr stattfinden. Anschließend besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gebet, aber auch zum Gespräch mit den Ordensleuten. Die Kirche ist bis 22 Uhr geöffnet. Gestaltet wird das "Abendgebet für die Stadt" von den Ordensgemeinschaften und Säkularinstituten Wiens. In das Gebet sollen Anliegen der Menschen dieser Stadt wie auch der vielen Orden und Gemeinschaften einfließen. Die Einladung zur Teilnahme richtet sich an alle, die miteinander gemeinsame oder persönliche Anliegen einbringen wollen.
Jede Woche ist eine andere Ordensgemeinschaft für das "Abendgebet für die Stadt" verantwortlich: Von 4. bis 8. September sind es die Salvatorianer (die auch die Kirche St. Michael betreuen), von 11. bis 15. September sind die Jesuiten verantwortlich, von 18. bis 22. September das Säkularinstitut "Societas de Imitatione Christi", von 25. bis 29. September sind die Redemptoristen dran, von 2. bis 6. Oktober die Franziskaner (in diese Woche fällt auch das Fest des Heiligen Franziskus am 4. Oktober).
Bereits seit einiger Zeit haben sich in Wien Ordensleute aus verschiedenen Gemeinschaften zu einer missionarischen Initiative zusammengefunden. Unter der Leitung des Redemptoristenpaters Lorenz Voith gibt es nun als einen ersten Schritt das "Abendgebet für die Stadt". Die Ordensleute möchten damit ein Zeichen setzen, dass es gerade in der anonymen Großstadt "einen Ort und eine Zeit gibt, in der bewusst die Anliegen der Stadt aufgenommen und in Musik, Gebet und Stille vor Gott gebracht werden", so der Salvatorianerpater Erhard Rauch, Generalsekretär der Superiorenkonferenz.