Tausende bei Familienaktionstag gegen Budgetkürzungen
Beim österreichweiten „Familien-Aktionstag“, den der Katholische Familienverband Österreichs gemeinsam mit den Diözesanverbänden organisierte, unterschrieben Tausende empörte Österreicher/innen die Forderung „Für Familien – Gegen Kürzungen der Familiengelder“.
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Wien, 13. November 2010. Der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) freut sich über die große Resonanz beim österreichweiten „Familien-Aktionstag“ unter dem Motto „Für Familien – Gegen Kürzungen der Familiengelder“. Tausende Menschen kamen zu den Informationsständen des Katholischen Familienverbandes und informierten sich über die geplanten Kürzungen gegen die Familien. Viele unterschrieben eine Petition des Katholischen Familienverbandes dagegen. Der Katholische Familienverband Österreichs organisierte gemeinsam mit allen Diözesanverbänden den Aktionstag, um ein Zeichen gegen dieses Kürzungs- und Belastungspaket der Regierung und für eine familienfreundliche Politik zu setzen. In einzelnen Landeshauptstädten wurden am Samstag auch Kundgebungen abgehalten. Steindl: „Erste Rückmeldungen aus den Bundesländern zeigen: Es gab einen überraschend starken Zulauf zu den Infoständen des Familienverbandes.“
Mit dem Aktionstag wolle man zeigen: "Wir sind für Familien und daher gegen die Kürzungen im Familienbudget, die das größte Ausmaß aller Budgetkürzungen erreichen", erklärt KFÖ-Präsident Steindl, der an der Aktion in der Wiener Innenstadt teilnahm. Er sei "beeindruckt" von der Beteiligung der Menschen an der Unterschriftenaktion in der Wiener Innenstadt: "Da wird der breite Unmut gegen das Budgetkürzungsprogramm und damit gegen das Steuererhöhungsprogramm der Regierung sichtbar", so Steindl. Diesen Unmut wolle man zu den Verantwortlichen tragen "in der Hoffnung, dass es in der Politik Einsicht gibt und dass aus dieser Einsicht eine substanzielle Korrektur dessen erfolgt, was bisher an Kürzungsvorschlägen vorhanden ist".
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"Unser Forderungsprogramm ist eindeutig: Wir lehnen die radikale Kürzung der 13. Familienbeihilfe ab, weil die Familien Stabilität und Verlässlichkeit brauchen", so der KFÖ-Präsident. Neben der Rücknahme dieser Kürzung fordere man auch die Rücknahme der Einsparungen bei Mehrkindfamilien wie den Mehrkindzuschlag, eine Neubewertung der Einstufung bei den Pflegefällen sowie die Kürzungen bei den arbeitslosen Jugendlichen. Steindl erneuerte auch die jahrelange Forderung des KFÖ nach einer Valorisierung der Familiengelder.
Erfolgswünsche für neue Familienstaatssekretärin
Der KFÖ hat am Samstag auch der neuen Familienstaatssekretärin Verena Remler (V) zu ihrer "herausfordernden Aufgabe, die sie in einer schwierigen Zeit übernimmt", Erfolg, Freude und Durchsetzungskraft gewünscht. "Der personelle Neubeginn an der Spitze des Familienstaatssekretariats eröffnet auch die Chance auf einen Neuanfang in der Budgetpolitik", so Steindl. Man sei "verlässlicher Bündnispartner, wenn die Familien materiell abgesichert werden und eine familien- und kinderfreundliche Politik gefördert wird".
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