Protest gegen weltweite Christenverfolgung wird forciert
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CSI-Schweigemarsch für verfolgte Christen
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Wien, 27.01.2011 (KAP) Angesichts der jüngsten Terrorakte in Ägypten, Pakistan und Irak gegen Christen will die Hilfsorganisation "Christian Solidarity International" (CSI) aktiver auf die "weltweite Christenverfolgung" hinweisen und deutlicher Stellung beziehen. "Die Tatsache, dass sich zunehmend nationale Regierungen, aber auch europäische Gremien stärker für verfolgte Christen einsetzen, ist ein Auftrag auch an CSI, noch aktiver und deutlicher Stellung zur weltweiten Christenverfolgung zu beziehen", heißt es in einer Presseaussendung. Einen Höhepunkt wird dabei ein Schweigemarsch am 8. April in der Wiener Innenstadt für verfolgte Christen sein.
Ziel der Terrorakte sei es, "Christen aus islamischen Ländern zu vertreiben", erklärte dazu der kürzlich neu gewählte CSI-Generalsekretär Elmar Kuhn. "Die einzige Chance für Christen, sich ihr Bleiberecht zu erkämpfen, ist die Mobilisierung der internationalen Politik und Wirtschaft." Darum sei es auch wichtig, "alle Muslim guten Willens zu stärken und den terroristischen Kräften eine klare Absage zu erteilen". Werkzeuge, um dies zu erreichen, seien Petitionen, Spenden als Unterstützungen für verfolgte Christen und das Gebet. Wichtig sei auch, das Thema Religionsfreiheit "mit öffentlichem Druck zu vertreten, um österreichische Politiker zum Handeln zu bewegen", so Kuhn.
Beim jährlich in der Fastenzeit stattfindenden Schweigemarsch, der heuer am 8. April stattfindet, führt der Weg von der Wiener Staatsoper über die Kärntner Straße bis zum Stephansdom, in dem die Kundgebung mit einem ökumenischen Gottesdienst endet. Mit Blick auf die Christenverfolgung in Nigeria wird heuer im Zuge der Veranstaltung Generalvikar Ike über islamistisch motivierten Terror berichten, teilte CSI mit.
CSI-Österreich-Vorstand gewählt
Kuhn folgt als Generalsekretär Werner Frühwirth nach, der sich für eine berufliche Neuorientierung entschlossen hat, wie es seitens der Organisation hieß. Als "Zeichen der ökumenischen Gemeinschaft und des gemeinsamen Zeugnisses in Fragen der Religionsfreiheit" wurde laut CSI in einer Generalversammlung u.a. auch der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura, in den Vorstand gewählt. Als geschäftsführende Vorstände bestätigt wurden Rechtsanwalt Harald Bisanz, Christine Mann, Leiterin des Interdiözesanen Schulamtes (IDA), sowie die langjährige CSI-Aktivistin Ilus Kohler.