Wien: Schutz kirchlicher Kulturgüter
Wien, 17.10.06 (KAP) Um "Bedeutung, Gefährdung und Schutz kirchlicher Kulturgüter" geht es am Mittwoch, 18. Oktober, bei einem Workshop im Wiener Rathaus im Rahmen einer Tagung zum Thema "Kulturelles Erbe und neue Techniken". Im Rahmen des Workshops werden Kirchenvertreter aus der Erzdiözese Wien sowie aus den Diözesen Gurk und Feldkirch zu Wort kommen. Referenten sind der Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Ägidius Zsifkovics, der Wiener Priester Gustav Pirich, die Wiener Diözesankonservatorin Hiltigund Schreiber, der Diözesankonservator der Diözese Gurk, Eduard Mahlknecht, sowie Elmar Schallert vom "Kunst- und Kultur-Archiv" der Diözese Feldkirch.
In einem ersten Block des Workshops legt der Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz die Sicht der katholischen Kirche in Österreich zum Kulturgüterschütz dar. Im kirchlichen Kontext muss auch berücksichtigt werden, dass kirchliche Kulturgüter nicht nur kulturelles Erbe darstellen, sondern aktuelle liturgische und spirituelle Bedeutung haben und daher nicht einfach "weggesperrt" werden können. Der zweite Block des Workshops ist ein Forum der Diözesankonservatoren, stellvertretend referieren die Konservatoren der Erzdiözese Wien sowie der Diözesen Gurk und Feldkirch.
Im dritten Block sollen Rolle und Möglichkeiten der Medien besprochen werden, die sich im wachsenden Maß für das kirchliche kulturelle Erbe des Landes engagieren. Der Workshop wird durch den Besuch ein besonders gut gesicherten Kirche, der Pfarrkirche St. Ulrich in Wien-Neubau, abgeschlossen.