Katholische Familienverbände Europas tagten in Budapest
Bei der Konferenz, an der auch der KFÖ teilnahm, einigten sich die Mitglieder auf verstärkte Aktivitäten zum Wohle aller Familien auf europäischer Ebene
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Wien, 31. März 2011. "Auf europäischer Ebene wird künftig das Thema Vereinbarkeit von Ehe und Familie noch stärker forciert", betont Elisabeth Grabner, Generalsekretärin des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ). Bei einer zweitägigen Konferenz (28.-29. März) der Föderation der katholischen Familienverbände in Europa’ (FAFCE) in Budapest einigte man sich, das FAFCE-Büro in Brüssel für familienpolitische Interessenarbeit aktiver mit einzubeziehen. „Nachdem die FAFCE in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, kann man mit dieser Interessenvertretung vor Ort die Anliegen aller Familien bei der Europäischen Union noch besser vertreten“, so Grabner.
Familie erfreut sich größter Wertschätzung
In ihrem Bericht vor der Konferenz thematisierte die KFÖ-Generalsekretärin die KFÖ-Protestaktionen gegen die Kürzungen der Familiengelder im Vorjahr. Dies sei auf großes
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| KFÖ-Generalsekretärin Grabner |
Interesse gestoßen, weil auch in anderen europäischen Ländern bei den Familienleistungen gekürzt wird. Breite Zustimmung erhielt Grabner zur KFÖ-Position, „wonach die Familie sich nach wie vor größter Wertschätzung erfreut – trotz der großen Vielzahl an Lebensformen“. Um gelingendes Familienleben zu ermöglichen, mache sich der KFÖ dafür stark, Familien ideell aufzuwerten und die Leistungen materiell abzusichern.
„Um den Sonntag als Oase für Familie zu schützen, bringt der KFÖ seine Erfahrungen aus der ‚Allianz für den freien Sonntag’ in einer FAFCE-Arbeitsgruppe ein, damit auch in anderen Ländern Argumentationshilfen für den arbeitsfreien Sonntag geschaffen werden“, erklärt Grabner. Die Mitgliedsverbände der FAFCE einigten sich darauf, das Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte zu machen.
FAFCE
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Um die Interessen der Familien auf europäischer Ebene besser vertreten zu können, haben sich katholische Familienorganisationen aus neun Ländern sowie Südtirol 1991 zur Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa zusammengeschlossen. Katholische Familienverbände von sieben weiteren Staaten sind assoziierte Verbände. Von 2003-2006 hatte der KFÖ unter Präsident Dir. Johannes Fenz den Vorsitz.
Ungarn, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft führt, rief für diese Woche die Themenwoche „Europa für Familien, Familien für Europa – Woche für Bevölkerungsfragen und politische Sensibilisierung“ aus. Daher tagte die FAFCE-Konferenz diese Mal in Budapest.
Linktipps:
» Katholischer Familienverband Österreichs
» FAFCE