"Aktion Familienfasttag": Aufruf zum Teilen
Unter dem Motto "teilen macht stark" ruft die Katholische Frauenbewegung zur Solidarität mit benachteiligten Frauen in den Ländern des Südens auf und bittet um Spenden
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Wien, 15.04.2011 (KAP) Die Katholische Frauenbewegung rührt zum Ende der Fastenzeit nochmals kräftig die Werbetrommel für ihre "Aktion Familienfasttag". Unter dem Motto "teilen macht stark" ruft die Frauenbewegung zur Solidarität mit benachteiligten Frauen in den Ländern des Südens auf und bittet um Spenden. Am Karfreitag (22. April), dem wichtigsten Fasttag in der katholischen Kirche, soll noch einmal ein Zeichen des Verzichts und der Solidarität gesetzt werden.
Insgesamt werden aus den Spendenerträgen der "Aktion Familienfasttag" mehr als 100 Projekte in Asien und Lateinamerika gefördert, z. B. Alphabetisierungsprogramm für Mädchen und Frauen in Indien, Bildungsprogramme zur Stärkung von Frauen im Kampf gegen Gewalt in Kolumbien oder Gesundheitsvorsorge-Trainings auf den Philippinen.
Die Projektpartner in Lateinamerika und Asien stünden in regelmäßigem Austausch mit der Frauenbewegung, hieß es dazu in einer Aussendung am Donnerstag. Verlässlichkeit und langjähriges Vertrauen auf beiden Seiten sei notwendig, um Erfolge zu erzielen.
Die Frauenbewegung verwende deshalb bewusst kein Geld aus der Aktion Familienfasttag für Katastrophenhilfe, so die Vorsitzende Margit Hauft: "Unsere Aktion unterstützt Menschen, die alltägliche Katastrophen meistern müssen und kaum im Licht der Medien stehen."
Die Aktion läuft die gesamte Fastenzeit hindurch. In den Pfarren wird bei den Gottesdiensten gesammelt. Von Aschermittwoch bis Ostern bitten außerdem Tausende ehrenamtlich tätige Frauen zu den traditionsreichen Fastensuppenessen oder gehen von Haus zu Haus, um Spenden zu erbitten.
» Spendenkonto:
PSK 1.250.000, BLZ 60.000;
online: www.meinespende.at.
» Weitere Informationen:
Katholische Frauenbewegung Österreichs