P. Oliver Ruggenthaler neuer Franziskaner-Provinzial
Beim Provinzkapitel in Pupping wurde auch die neue Ordensleitung gewählt. Die Franziskanerprovinz umfasst 140 Brüder, die in über 20 Klöstern in Österreich und Südtirol wirken
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| Provinzial P. Ruggenthaler | |
Beim Provinzkapitel der "Franziskanerprovinz Austria vom hl. Leopold in Österreich und Südtirol" im Shalom-Kloster in Pupping wurde P. Oliver Ruggenthaler zum neuen Provinzial gewählt. P. Ruggenthaler wurde 1972 geboren und wuchs in Virgen (Osttirol) auf. Er folgt P. Rupert Schwarzl in dieser Funktion. In seinem Amt als Provinzvikar wurde P. Gottfried Wegleitner, Guardian des Wiener Franziskanerklosters, bestätigt. Gemeinsam mit den neu bestellten Definitoren P. Willibald Hopfgartner, P. Alexander Puchberger, P. Fritz Wenigwieser, P. Volker Stadler und P. Matthias Maier bilden sie die neue Provinzleitung und werden künftig federführend die Geschicke des Ordens im Geiste des hl. Franz von Assisi lenken.
Die Franziskanerprovinz umfasst 140 Brüdern vor, die in mehr als 20 Klöstern in Österreich und Südtirol wirken. Sie betreuen zahlreiche Pfarren sowie zwei Ordensgymnasien mit angeschlossenen Internaten. Außerdem sind die Ordensleute in verschiedenen seelsorglichen, karitativen und wissenschaftlichen Bereichen tätig. Zahlreiche franziskanische Organisationen arbeiten für globale Anliegen. Ein Beispiel ist der „Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden in der Welt“ (RSK), der von Pater Petrus Pavlicek OFM gegründet wurde. Er hat weltweit Hunderttausende Mitglieder. In Österreich ist die Maria-Namen-Feier des RSK im September in der Wiener Stadthalle die größte regelmäßige religiöse Feier des Landes.
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Entstanden ist die neue „Franziskanerprovinz Austria vom hl. Leopold“ durch die Fusion der Tiroler Provinz vom Seligen Engelbert Kolland mit der Österreichischen Provinz vom hl. Bernardin im Jahr 2007. Ihr ist seit dem Jahr 2009 auch die Abhängige Schweizer Kustodie von Christkönig (mit 25 Brüdern in drei Niederlassungen) angegliedert.
Tausende Ordensbrüder weltweit
Nach dem Tod des hl. Franziskus entwickelten sich mehrere franziskanische Zweige. Die Minoriten hielten in den vergangenen zehn Jahren etwa ihren Stand von 4.500 Mitgliedern. Die Kapuziner - augenblicklich knapp 11.100 - gingen im letzten Jahrzehnt um 250 zurück; seit 1979 waren es über 1.200. 15.130 Brüder gehören dem Franziskanerorden an. Vor zwei Jahren feierten die Franziskaner ihr 800-Jahr-Jubliäum, da im Jahr 1209 Papst Innozenz III. die Regel des Ordens bestätigte.
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