Neue Jugendorganisation für Sporschills "Concordia"
Wien, 13.12.06 (KAP) Österreichische Jugendliche sollen verstärkt zum Engagement für Straßenkinder in Südosteuropa motiviert werden. Diese Anliegen steht hinter der Gründung von "Chili Concordia", der neuen Jugendorganisation von Jesuitnepater Georg Sporschills humanitärem Verein "Concordia". Die Gründungsfeier fand in der Wiener Vorgarten-Remise statt; neben Berichten junger "Chilis", die Erfahrungen mit den "Concordia"-Heimen für Straßenkinder in Rumänien und Moldawien einbrachten, sorgten die "Chili-Jazzband" und ein Chor junger Rumäninnen und Rumänen für die Begleitmusik zum humanitären Engagement. Ehrengast war der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, der Pater Sporschill und seinen Projekten seit Jahren verbunden ist.
Can Tepeköylü, der ein Jahr lang mit verwahrlosten Jugendlichen in Rumänien arbeitete und lebte, ist einer der "Gründerväter" der neuen Vereinigung. Er habe die Werte, die er bei den Straßenkindern kennen lernte, in Österreich weitergeben wollen, den "jeder Jugendliche ist eine wertvolle Chance für die Gesellschaft". Jeder junge Mensch sei auf der Suche nach seinem Platz im Leben, nach seiner Aufgabe. "Chili Concordia" biete die Möglichkeit, eine erfüllende Aufgabe zu finden, die anderen zu Gute komme, so Tepeköylü.
Geholfen wird aber auch in Österreich: Die "Chilis" beteiligten sich an der Aktion "72 Stunden ohne Kompromisse" der Katholischen Jugend, an einer Hauptschule im 18. Wiener Bezirk helfen sie bei Hausaufgaben und spielen mit den Schülern. Bei wöchentlichen Treffen in der Wiener Hochstettergasse 6 (1020 Wien) wird gebetet, in der Bibel gelesen und diskutiert, wie Nächstenliebe im täglichen Leben konkretisiert werden kann (Informationen: www.concordia.co.at/chili).