Vatikan nimmt Proteste beim Weltjugendtag gelassen
Bei den Kundgebungen handle es sich um "im Wesentlichen unbedeutende Ereignisse", sagte Vatikansprecher Lombardi. "Wir sind für Meinungsfreiheit und glauben, dass jeder seine Meinung sagen können darf"
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Der Vatikan zeigt sich gelassen über die Proteste am Rand des Papstbesuchs beim Weltjugendtag. Bei den Kundgebungen handle es sich um "im Wesentlichen unbedeutende Ereignisse", sagte Vatikansprecher P. Federico Lombardi am Freitag vor Journalisten in Madrid. "Wir sind für Meinungsfreiheit und glauben, dass jeder seine Meinung sagen können darf."Der spanische Organisationsleiter des Jugendtreffens, Yago de la Cierva, erklärte, die Ausschreitungen einiger Weniger dürften nicht mit der Protestbewegung der "Indignados" (Empörten) verwechselt werden. Diese spanische Jugendbewegung für Wirtschaftsreformen stehe dem katholischen Großereignis eher positiv gegenüber. Umgekehrt sei die Kirche in Spanien mit vielen Anliegen der Protestierenden einverstanden.