Ökumenischer Rat begrüßt neuen orthodoxen Metropoliten
Vorsitzender Bischofsvikar Dura würdigt ökumenische Aufgeschlossenheit von Metropolit Kardamakis
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Wien, 02.12.2011 (KAP) Der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura, hat den neuen griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios Kardamakis herzlich begrüßt. "Mit meinen Schwestern und Brüdern im Ökumenischen Rat der Kirchen bin ich sicher, dass Sie mit uns den Weg des ökumenischen Miteinanders weitergehen und den so wertvollen Beitrag der Erfahrungen des Ökumenischen Patriarchats einbringen werden", zitierte die Stiftung "Pro Oriente" am Freitag in einer Aussendung aus einem Schreiben Duras.
Das jahrelange Wirken Kardamakis' als Co-Sekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen in Frankreich sei ein Zeichen der ökumenischen Aufgeschlossenheit des neuen Metropoliten und seiner Bereitschaft zum "mitunter beschwerlichen" Dialog zwischen den Kirchen. Die vielfältigen theologischen Studien des neuen Metropoliten und sein nicht minder vielfältiger seelsorglicher Einsatz - "zuletzt an der Pariser Kathedrale Saint Stephane, dem lebendigen Herzen der griechischsprachigen Orthodoxie in Frankreich" -, aber auch seine Erfahrung als Generalvikar zeigten Arsenios Kardamakis als "kirchlichen Amtsträger auf der Höhe der Zeit", betonte der Vorsitzende des Ökumenischen Rates.
Metropolit Kardamakis war am 30. November in Istanbul am Sitz des Ökumenischen Patriarchats zum Bischof geweiht worden. Am Sonntag, 4. Dezember, wird in Wien in der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskirche die feierliche Inthronisation stattfinden. Kardamakis, bisher Generalvikar der griechisch-orthodoxen Metropolie von Frankreich, folgt dem am 18. Oktober dieses Jahres verstorbenen Metropoliten Michael Staikos nach.
Es sei ein zusätzliches "Band des Miteinanders", dass Metropolit Kardamakis mit den Repräsentanten der christlichen Kirchen in Österreich die Trauer um den Heimgang von Metropolit Staikos teile, so Bischofsvikar Dura.