Bundespräsident Fischer zu Gast im Stift Herzogenburg
Eröffnung der Veranstaltungsreihe "Zu Gast im Stift" anlässlich des 900-Jahr-Jubiläums von Stift Herzogenburg
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St. Pölten, 04.05.2012 (KAP) Mit dem Besuch von Bundespräsident Heinz Fischer ist am 2. Mai im Chorherrenstift Herzogenburg die Zyklusreihe "Zu Gast im Stift" eröffnet worden. Jeden ersten Mittwoch im Monat stehen fortan bekannte Persönlichkeit der interessierten Öffentlichkeit für ein Gespräch zur Verfügung. Fischer blickte in seinen Ausführungen auf die Geschichte der Ersten und Zweiten Republik zurück. Er teile nicht die Meinung vieler, so Fischer, dass der Mensch aus der Geschichte nichts lerne.
Der Bundespräsident teilte die 67-jährige Geschichte der zweiten Republik in sieben Etappen, die zwar vieles gemeinsam hätten, sich jedoch auch sehr stark unterschieden. "Nachdem in der ersten Etappe sichtlich begeistert die Last des Krieges abgeworfen wurde und Zuversicht herrschte - ist heute nach 67 Jahren von der Begeisterung und vom Schwung kaum mehr etwas zu entdecken", so Fischer.
Vor dem öffentlichen Vortrag und Gespräch im Augustinussaal besuchten Heinz Fischer und seine Gattin Margit die neue Ausstellung "Zeitzeugen der Ewigkeit" und nahmen am Chorgebet und am Abendessen des Konvents teil.
Der Zyklus "Zu Gast im Stift" ist eine von zahlreichen Veranstaltungen anlässlich des 900-Jahr Jubiläums von Stift Herzogenburg. Weitere Gäste in den folgenden Monaten sind u.a. Staatsopern-Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst und der Präsident des Österreichischen Fußballbundes, Leo Windtner.