Lebenskunst
8.2. | 07:05 | Ö1
LEBENSKUNST – Begegnungen am Sonntagmorgen, 8. Februar 2026, 7:05-8:00, Ö1
online:
Das Besondere im Gewöhnlichen
Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen – Aspekte der Bibel
(Matthäus 5, 13-16)
Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt: Das sind vielzitierte Worte aus der sogenannten Bergpredigt des Jesus von Nazareth im Matthäusevangelium; ein Text, der für 8. Februar in katholischen Gottesdiensten vorgesehen ist. Das Doppelbild von Salz und Licht will ermutigen, so erläutert die Theologin Eva Puschautz, trotz Hindernissen dem eigenen Leben, der Mitwelt und Umwelt Geschmack und Helligkeit zu verleihen.
Leben mit chronischer Erschöpfung – Hoffnung allein genügt nicht
Johannes Paul II. war es, der 1993 den „Welttag der Kranken“ initiiert hat. Er wird am 11. Februar begangen und soll Gelegenheit bieten, sich mit kranken Menschen und Krankheiten auseinanderzusetzen; das Bewusstsein für leidende, kranke und pflegende Menschen zu schärfen. Ein großes und schwerwiegendes Thema gerade jetzt ist die Krankheit ME/CFS. Vermutlich sind weltweit mehr als 40 Millionen Menschen von der Myalgischen Enzephalomyelitis / dem Chronischen Fatigue-Syndrom betroffen. Eine davon ist die knapp 21-jährige Wienerin Clara Pories. Die Geschichte der ehemals tatkräftigen Umweltaktivistin und engagierten Christin erzählen Brigitte Krautgartner und Ursula Unterberger.
„Man kann nicht alles ewig weitermachen“ – Benjamin Raichs Blick zurück in Dankbarkeit
Die Olympischen Winterspiele, die am Freitag, 6. Februar, in Mailand und Cortina d’Ampezzo beginnen, rücken einmal mehr Sportlerinnen und Sportler in den Mittelpunkt – in dem Fall auch nicht mehr aktive. „Man kann nicht immer alles ewig weitermachen“, sagt der langjährige höchst erfolgreiche österreichische Skirennläufer Benni Raich, „man muss auch dankbar sein für das, was war“. Vor 20 Jahren, bei den Olympischen Winterspielen in Turin, hat Benni Raich zweimal Gold geholt. Jetzt, so sagt er, ist er offen für neue Themen. Brigitte Krautgartner hat mit dem knapp 48-jährigen Tiroler unter anderem über seinen Glauben gesprochen, von dem er sich gestärkt, getragen und motiviert fühlt.
Die Heiligen Dinge des Alltags – oder das Besondere im Gewöhnlichen
Was ist heilig an Dingen oder an Menschen? Wird das heilig Sein womöglich als das Besondere gebraucht? Ja, meint der Schriftsteller und Wien-Korrespondent der Kulturzeitschrift „Lettre international“, Herbert Maurer. Denn die Gesellschaft lebe von der Seele, dem Wahrnehmungsvermögen für das Besondere, das Dinge und Menschen vermitteln können. In insgesamt vier Folgen widmet sich Herbert Maurer „Heiligen Dingen“ und reflektiert sie. Am Anfang steht die Frage: „Was ist ein Ding?“
Redaktion und Moderation: Doris Appel