"Benedikt XVI. blickt mit Sympathie auf Österreich"
Wien-Vatikanstadt, 5.11.05 (KAP) "Papst Benedikt XVI. blickt vor allem mit Sympathie auf Österreich und die katholische Kirche in unserem Land": Dies betonte der Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Erich Leitenberger, am Samstagnachmittag im Hinblick auf Medienberichte über die Ansprache des Papstes bei der Gemeinschaftsaudienz für die österreichischen Bischöfe. "Was der Papst gesagt hat, war keine Kritik an den österreichischen Bischöfen oder an der Kirche in Österreich im allgemeinen", betonte Leitenberger. Man müsse den "Kontext" sehen: "Der ganze Ad-limina-Besuch der österreichischen Bischöfe ist von jenem Geist der Gemeinschaft, der "communio", erfüllt, aus dem die Kirche immer leben soll". Die entscheidenden Worte des Papstes bei der Analyse der kirchlichen Situation in Österreich seien "gelassen", "zuversichtlich" und "gemeinsam". In Österreich gebe es manche jener Erscheinungen, die auch anderswo in Europa anzutreffen sind. Ebenso sei die "Umkehr", die "Konversion", etwas, das für alle gilt. Das entscheidende Wort des Papstes sei da seine Feststellung, dass "Klarheit und Schönheit des katholischen Glaubens" auch heute das Leben der Menschen "hell machen".
Zwischen dem Papst und der Kirche in Österreich gebe es kein Gegeneinander, sondern ein herzliches Miteinander, stellte der Pressesprecher fest: "Es ist so, wie Kardinal Schönborn im Vorwort zur neuen Broschüre der Bischofskonferenz mit den Papstworten geschrieben hat: Wir wollen mit Benedikt XVI. vertrauensvoll und in Verbundenheit den Weg in die Zukunft beschreiten". (ende)