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April bis Juni

22.12.2018

APRIL:

 

1. April - Österreichs Bischöfe heben in ihren Osterpredigten u.a. die gesellschaftliche Wirkung des Glaubens an die Auferstehung hervor. Kardinal Christoph Schönborn betont, dass die Osterbotschaft erheblichen Zweifeln der Apostel ausgesetzt war. Bischof Wilhelm Krautwaschl hebt im Grazer Dom hervor, die Auferstehung Christi sei ein "Auftrag, an dieser Welt zu arbeiten"; der Feldkircher Bischof Benno Elbs ruft zum "Aufstehen für eine solidarische Welt" auf, Bischof Klaus Küng in St. Pölten bezeichnet auch das Auftreten in Politik und Gesellschaft als Weitergabe der Osterbotschaft. Der Kärntner Bischof Alois Schwarz deutet die Auferstehung als "Erleuchtung allen Dunkels im Leben vom Licht Jesu Christi", Bischof Manfred Scheuer spricht in Linz von "neuen Lebensperspektiven", welche zu Ostern an Stelle der "Verbohrtheit" rücken sollten. Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics mahnte in einem Osterbrief vor einem "laschen, selbstzufriedenen" Christsein, das die Kirche unattraktiv mache.

 

3. und 4. April - Die Allianz für den Freien Sonntag Österreich spricht sich bei ihrer Vollversammlung im Stift Schlägl gegen Ausnahmen der Sonntagsruhe im Handel aus.

 

5. April - Mehrere kirchliche Experten sprechen sich gegen das von der Regierung geplante Kopftuchverbot für Mädchen in Kindergärten und Volksschulen aus. Es sei unglaubwürdig, den Einsatz für Integration von Migranten zurückzufahren und dieselbe dann über Verbote erreichen zu wollen, urteilte etwa Markus Ladstätter von der Weltreligionen-Kommission der Bischofskonferenz. Auch die Ordensvertreter bekräftigen ihre Kritik. Kardinal Schönborn plädiert im "Kurier" am 18. April "gegen einen neuen Zwang und für eine Erziehung zur Freiheit".

 

5. April - Die Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche fordern von der Regierung ein "Nachbessern" bei der soeben präsentierten Klimastrategie und wünschen eine "ökologische Steuerreform".

 

5. April - Die Ordensgemeinschaften präsentieren ihre aktuelle Statistik: 3.353 Ordensfrauen (Trend weiter deutlich sinkend) und 1.681 Ordensmänner (leichter Rückgang) lebten demnach zu Jahresbeginn in Österreich. Bei den Frauenorden sind 58 Prozent der Mitglieder älter als 75 Jahre und nur drei Prozent unter 40 Jahren. Die Versorgung und Pflege der alten Schwestern sei eine große Herausforderung, stellt Sr. Mayrhofer klar.

 

9. April - Papst Franziskus veröffentlicht das 48-seitige Apostolische Schreiben "gaudete et exsultate" ("Freut euch und jubelt"), in dem er größere Aufmerksamkeit für die Bedürftigen und die soziale Gerechtigkeit im Leben der Katholiken fordert. Mit Bezugnahme auf die Seligpreisungen der Bergpredigt im Matthäusevangelium wirbt Franziskus für eine "Heiligkeit der Menschen nebenan", die jeder erreichen könne, und warnt vor religiöser Überheblichkeit. Die Gläubigen fordert er zugleich zum Lebensschutz und zur Einsatz für die Armen und für Flüchtlinge sowie zur "Wachsamkeit" auf.

 

13. April - Kirchenvertreter loben die von der Regierung geplante Schaffung eines neuen Familienabsetzbetrages beim Lohnsteuerausgleich ("Familienbonus"). In der von Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka unterzeichneten Stellungnahme wird zugleich gefordert, jene Familien, die von der Maßnahme nicht profitieren, durch Regelungen im Sozialrecht zu unterstützen.

 

16. April - Die kirchlichen Kindertagesheimstiftungen kritisieren den Plan der Bundesregierung, die Bundesmittel für den Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten ab 2019 faktisch auf Null zu setzen. Dies sei ein "Einsparen an falscher Stelle" und gehe auf Kosten von Bildung und Integration der Kinder. Pläne, wonach in Volksschulen eigene Deutschförderklassen errichtet werden sollen, finden hingegen den Zuspruch des Katholischen Familienverbandes.

 

18. April - Die Caritas und Diözese Graz-Seckau präsentieren ihr Modell für "leistbares Wohnen" anhand des gemeinsamen Wohnheims im Grazer Stadtteil Lend für Migranten, Mindestsicherungs-Bezieher und Menschen aus betreuten Situationen. Vier weitere Objekte mit insgesamt 100 Wohnungen sind in Planung.

 

19. April - Die Umweltreferenten der Diözesen ziehen eine erfolgreiche Zwischenbilanz über die Aktion "Autofasten": 17.500 Personen nahmen an der diesjährigen 13. Auflage der Verzichts-Aktion in der Fastenzeit teil.

 

23. April - Die katholische Kirche in Kärnten verurteilt rechtsextreme und faschistische Ustascha-Kundgebungen im Umfeld des für 12. Mai terminisierten Bleiburger Totengedenkens am Loibacher Feld. Den kroatischen kirchlichen Veranstaltern des Gedenkgottesdienstes werden politische Reden, Fahnen, Uniformen bei der und rund um die auf einem Privatgrundstück stattfindenden Messe vom Kärntner Ordinariat untersagt. Würden die Vorgaben nicht eingehalten, gebe es künftig keine Zustimmung zur Messe mehr.

 

24. April - Die bayrische Landesregierung verfügt, dass ab 1. Juni in allen staatlichen Dienstgebäuden ein Kreuz im Eingangsbereich zu hängen hat. Es sei dies ein "sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland", wird dies begründet. Kardinal Reinhard Marx wirft Ministerpräsident Marcus Söder vor, mit dem Erlass "Spaltung, Unruhe und Gegeneinander" auszulösen und das Kreuz als rein kulturelles Symbol misszuverstehen. Heftige Vorwürfe bekommt der Münchner Erzbischof daraufhin von Nuntius Peter Stephan Zurbriggen: Dass sich ausgerechnet Bischöfe und Priester den Kreuz-Erlass kritisierten, sei eine "Schande", so der Vatikan-Botschafter, der auch die Kreuz-Abnahme an der Universtität Wien als verfehlte "religiöse Correctness" bezeichnet. Marx hält daraufhin fest, die Kirche begrüße Kreuze im öffentlichen Raum und sei bereit zu zeigen, dass das Kreuz ein "Zeichen der Integration" sein könne.

 

25. April - Caritas-Präsident Michael Landau bezeichnet die "Redimensionierung" des AMS - geplant sind eine Kürzung um 600 Millionen Euro - durch die Regierung als "große Enttäuschung". Die ebenfalls anvisierte Abschaffung der Notstandshilfe sowie Hürden bei der Mindestsicherung seien eine "Einführung von Harz IV. durch die Hintertür" und schürten das Problem von Kinder- und Altersarmut in Österreich.

 

26. April - Bundesminister Gernot Blümel begegnet den Mitgliedern der "Plattform der Kirchen und Religionsgemeinschaften" zu einem Austausch über aktuelle Themen wie etwa das mögliche Kopftuchverbot in der evangelisch-methodistischen Kirche Wiens.

 

27. April - Kardinal Schönborn erklärt bei einem Podiumsgespräch mit Staatspräsident Alexander Van der Bellen, er stehe der aktuellen Regierung wie auch den vergangenen "verhalten positiv" gegenüber. In Österreich gebe es weiterhin einen "soliden Grundkonsens" über zumindest einige nicht hinterfragbare gemeinsame Grundsätze.

 

30. April - Am "Tag der Arbeitslosen" und im Vorfeld zum "Tag der Arbeit" fordert der Linzer Bischof Manfred Scheuer "gute Arbeit für möglichst viele Menschen". Aktuelle Herausforderungen der Arbeitswelt seien u.a. Phänomene wie die "Working poor", künstliche Intelligenz sowie die Digitalisierung. Die Politik und Wirtschaft müssten klare Rahmenbedingungen für möglichst viele Menschen schaffen, Maßnahmen auf diesem Bereich verantwortungsvoll geprüft werden. Gegen die 60-Stunden-Arbeitswoche und die Anhebung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden wendet sich Philipp Kuhlmann von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung KAB: Gemessen am Wohl der Menschen gehe dies "in die falsche Richtung".

 

MAI :

 

3. Mai - Der ORF-Publikumsrat konstituiert sich in neuer Besetzung. Der Grazer Caritasdirektor Herbert Beiglböck vertritt dabei die katholische Kirche, die Vorsitzende der Katholischen Jugend, Sophie Matkovits, die Jugend. Die evangelische Kirche ist durch Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk vertreten.

 

3. Mai - Der Vatikan weist den Konflikt um Kommunionempfang für nicht-katholische Ehepartner an die deutschen Bischöfe zurück. Nach einem Gespräch in der Glaubenskongregation heißt es, der Papst ersuche um das Finden einer "möglichst einmütigen Regelung im Geist kirchlicher Gemeinschaft". Erinnert wird zudem daran, dass der Beschluss von Ingolstadt, der den Streit ausgelöst hat, gegen das Votum "einer nicht unbeträchtlichen Zahl von Bischöfen" gefasst wurde. Einen Monat später erklärt Glaubenspräfekt Luis Ladaria Ferrer in einem Brief an den deutschen Kardinal Reinhard Marx, für Papst Franziskus sei die Handreichung "noch nicht zur Veröffentlichung reif". Die angeschnittenen Fragen beträfen die Kirche als Ganzes sowie auch die Ökumene, weshalb man sie im Vatikan zunächst auf weltkirchlicher Ebene behandle.

 

6. Mai - Bei den Gedenkfeiern zur Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen weist der Linzer Bischof Manfred Scheuer auf die Auswirkungen von Heimatlosigkeit und Flucht auf das Leben Betroffener hin. Keine Wohnung oder Heimat zu haben und auf der Flucht zu sein, stehe einem "richtigen Leben" radikal entgegen, so der Bischof im Rahmen eines ökumenischen Wortgottesdienstes.

 

9. Mai - Um "Sensibilität" und nochmalige Prüfung humanitärer Gründe bitten der Linzer Bischof Manfred Scheuer und Caritas-Direktor Franz Kehrer das Bundesasylamt im Fall eines gut integrierten, von Abschiebung bedrohten Lehrlings aus Afghanistan. Auch Kardinal Schönborn und der St. Pöltner Bischof Klaus Küng sprechen sich öffentlich für eine großzügigere Anwendung des humanitären Bleiberechts aus.

 

12. Mai - Im kärntnerischen Bleiburg zelebriert der kroatische Erzbischof Zelimir Pulic eine Gedenkmesse mit rund 12.000 kroatischen Gläubigen und Staatsvertretern am Loibacher Feld. 288 Polizisten bewachen den Gottesdienst, für dessen Veranstaltung die Diözese Gurk-Klagenfurt zuvor zahlreiche Auflagen gestellt hat. Trotz allgemein ruhigem Verlauf kommt es zu sieben Festnahmen und neun Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Nach Veröffentlichung des Behördenberichts spricht sich die österreichische Bischofskonferenz nicht gegen eine Feier auch im nächsten Jahr aus, wobei die Letztentscheidung beim Kärtner Bischof liege. Bei den Auflagen wolle man weiter "nachschärfen".

 

14. Mai - Die Bischofskonferenz präsentiert Richtlinien für ethische Geldveranlagung, die für alle Diözesen und Ordensgemeinschaften gelten. Den Prinzipien Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung folgend, wird dabei der Ethik der Vorzug gegeben statt ökonomischen Gesichtspunkten. Genaue Ausschlusskriterien verbieten Veranlagungen in Staaten oder Firmen mit massiven Einschränkungen der Menschenrechte und für international geächtete Waffen.

 

14. Mai - Angesichts zahlreicher Proteste rund um das 70-Jahr-Jubiläum des Staates Israel erklärt der Theologe Martin Jäggle, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, für die Kirche seien Boykottaufrufe "nicht akzeptabel" und das Existenzrecht Israels stehe "völlig außer Frage". Für Israel dürften nicht andere Standards gelten als für andere Staaten. Die katholische Friedensbewegung "Pax Christi" hingegen erklärte, man akzeptiere zwar das Recht Israels auf die 1949 zugestandenen Gebiete, nicht aber die Besetzung weiterer Gebiete seit 1967.

 

15. Mai - Zum Jahrestag der Unterzeichnung des Staatsvertrags feiert P. Benno Mikocki vom Rosenkranz-Sühnekreuzzug eine Hl. Messe in der Schlosskapelle des Wiener Belvedere.

 

16. Mai - Papst Franziskus lädt den Wiener Fußballklub SK Rapid zu einer Privataudienz. Aufgrund eines Staus kommen die Sportler und Funktionäre in Begleitung von Kardinal Schönborn und Rapid-Pfarrer Christoph Pelczar zu spät in den Vatikan, doch nimmt sich der Papst im Anschluss an die Generalaudienz Zeit für eine persönliche Begegnung. Der Pontifex erhält die lebenslange Rapid-Ehrenmitgliedschaft sowie ein Trikot, revanchiert sich mit Papst-Medaillen und dem Segen mitgebrachter weiß-grüner Rosenkränze.

 

17. Mai - Papst Franziskus nimmt den altersbedingten Rücktritt des St. Pöltner Bischofs Klaus Küng (77) an und bestimmt den seit 17 Jahren die Diözese Gurk-Klagenfurt leitenden Bischof Alois Schwarz (65) zu dessen Nachfolger. In einer Pressekonferenz erklärt Schwarz, er freue sich auf ein "Miteinander in St. Pölten" und wolle den Schwerpunkt an seinem neuen Wirkungsort auf "Evangelisierung und eine lebensnahe Pastoral" legen. Den Pfarren messe er dabei besondere Bedeutung als "Hoffnungsorte des Lebens" zu und werde an ihnen festhalten, zugleich aber auch "experimentierfreudig" sein. Bischof Küng betont, die "Heilungsprozesse" in der Diözese hätten sich gut entwickelt und die Diözese habe ein "gutes Potenzial für die Zukunft". Kardinal Schönborn lobt Schwarz als "umsichtigen Hirten" und als "Gewinn für Niederösterreich". Als Termin für die Amtsübernahme wird der 1. Juli festgesetzt.

 

18. Mai - Alle Bischöfe Chiles bieten dem Papst in Folge des Missbrauchsskandal in der Kirche des südamerikanischen Landes und nach dreitägigen Gesprächen im Vatikan den Rücktritt an.

 

18. Mai - Die Politik einigt sich in Sachen Pflegefinanzierung darauf, dass der Bund 340 Millionen Euro als Kostenersatz für die Abschaffung des Pflegeregresses bereitstellt. Caritas-Präsident Michael Landau sieht dies als "Schritt in die richtige Richtung" und lobt das Ende eines "monatelangen Finanzpokers". Weiterhin seien Reformschritte jedoch nötig, v.a. die dauerhafte Einrichtung des Pflegefonds sowie gemeinsame Standard bei Qualität, Versorgung und Finanzierung der Pflege.

 

18.-21. Mai - In Salzburger Dom versammeln sich 10.000 Jugendliche aus 28 Ländern zum Loretto-Pfingstkongress. Höhepunkte sind u.a. Gottesdienste mit den Bischöfen Hermann Glettler, Franz Lackner und Hansjörg Hofer, ein Musical über die Suche nach dem Lebensweg, eine Keynote des Schweizer Autors Andreas Boppart und ein "Abend der Barmherzigkeit". Begleitet ist das Event von einer großen Medienoffensive: Den Veranstaltern zufolge beteiligen sich 500.000 Menschen über Soziale Medien, zu deren Betreuung 16 Mitarbeiter eigens dafür abgestellt werden, dazu gibt es ein 20-köpfiges Kamerateam.

 

20. Mai - Die 60. Internationale Soldatenwallfahrt im südfranzösischen Wallfahrtsort Lourdes geht zu Ende, mit starker Beteiligung des österreichischen Bundesheeres: 600 der insgesamt 15.000 Teilnehmer gehören zur heimischen Delegation, die von Militärbischof Werner Freistetter und Verteidigungsminister Mario Kunasek angeführt wird.

 

24. Mai - Die Initiative der Diözese Graz-Seckau, 100.000 Euro für Deutschkurse von Migranten zur Verfügung zu stellen, führt zu Polemiken seitens der steirischen FPÖ. Es folgen Gespräche zwischen Vertretern der Partei und dem Asylnetzwerk Oststeiermark im Landtag sowie zwischen Landes-FPÖ und Flüchtlingen in Weiz. Die Diözese hatte mit ihrer Initiative auf die Ende 2017 erfolgte ersatzlose Streichung der von der öffentlichen Hand finanzierten Deutschkurse für Asylsuchende reagiert. 25 zehnwöchige Kurse der Sprachniveaus A1 bis B1 im Ausmaß von 80 Unterrichtseinheiten kommen so zustande.

 

25. Mai - Anlässlich der österreichweiten "Langen Nacht der Kirchen" kommen rund 350.000 Menschen in die christlichen Gotteshäuser des Landes, 150.000 davon in Wien. Die 2.500 spirituellen und kulturellen Veranstaltungen in 620 Kirchen stehen unter dem biblischen Gesamtthema "Auch bleiben sie die Nacht über um das Haus Gottes", wobei sich einige Wiener Veranstaltungen dem diesjährigen Gedenken an die Gründung der Republik sowie dem Jahr 1938 widmen, während in der Steiermark das 800-Jahr-Jubiläum der Diözese im Zentrum steht. Parallelveranstaltungen mit offenen Gotteshäusern gibt es nach österreichischem Vorbild auch in Tschechien, Südtirol, der Schweiz und Estland.

 

25. Mai - Ein von viel internationalem Medieninteresse begleiteter Volksentscheid in Irland geht mit einem klaren Zwei-Drittel-Votum zugunsten der Legalisierung von Abtreibungen aus. Die katholische Kirche, die im Vorfeld gegen eine Verfassungsänderung mobilisiert hatte, reagiert bestürzt.

 

26. Mai - Die Diözese Feldkirch feiert als Höhepunkt ihres 50-Jahr-Jubiläums ein großes "Fest am See" rund um das Bregenzer Festspielhaus. Beim Eröffnungsgottesdienst segnet Bischof Benno Elbs in Anwesenheit von Landeshauptmann Markus Wallner ein Gipfelkreuz im Andenken an den Märtyrerseligen Carl Lampert und nimmt auf die Bibelgeschichte vom "Sturm auf dem See" Bezug. Die Kirche in Vorarlberg sei zu angstlosen Aufbrüchen aufgerufen und sollten dabei auf die drei "Schiffssegel" der Aufmerksamkeit für die Gegenwart Gottes, für das Miteinander und für die jeweils eigene Person setzen, so Elbs.

 

28. Mai - Die Regierung veröffentlicht nach ihrer Klausur ihre Vorhaben für eine künftig bundesweite "Mindestsicherung neu", wonach Bezieher künftig bei Erfüllung zahlreicher Auflagen wie etwa Deutschkenntnisse maximal 863 Euro erhalten sollen und Ausländer benachteiligt werden. Die Länder müssen dies binnen sechs Monaten umsetzen. Die Caritas sieht das "bisher letzte soziale Netz" ramponiert und befürchtet wachsende Ungleichheit und Spannungen durch ein gegeneinander-Ausspielen benachteiligter Gruppen. Der Katholische Familienverband kritisiert die Kürzungen für Mehrkindfamilien, die Plattform für Alleinerziehende warnt vor absehbar mehr Kinderarmut.

 

29. Mai - Nach US-amerikanischem Vorbild findet im Parlament in Wien das bislang erste nationale Gebetsfrühstück statt. 40 Politiker aus fünf Parteien, 200 Personen des öffentlichen Lebens sowie die Spitzen von zehn christlichen Konfessionen und drei Religionen beteiligen sich. Moderiert wird die Veranstaltung von den Abgeordneten Gudrun Kugler und Christian Ragger, Ungarns Minister für Humanressourcen Zolta Balog hält einen Impulsvortrag über die Situation von Christen im Irak.

 

30. Mai - Glaubenspräfekt Luis Ladaria bekräftigt im "L'Osservatore Romano" die ablehnende Haltung der katholischen Kirche zur Priesterweihe von Frauen. Bei den entsprechenden Äußerungen des Papst aus dem Jahr 1994 - Johannes Paul II. hatte damals befunden, die Kirche habe "keinerlei Vollmacht" dafür und alle Gläubigen hätten sich endgültig daran zu halten - handle es sich "um eine Wahrheit, die zum Glaubensgut der Kirche gehört".

 

JUNI:

 

2. Juni - Ungewöhnlich deutlich bekräftigt Papst Franziskus seinen Willen zur Ökumene mit der russisch-orthodoxen Kirche und ihrem Patriarchen Kyrill: Der Weg der Einheit sei der einzig zukunftsträchtige, Spaltung bringe "nur Krieg und Zerstörung", sagte er bei der Ansprache an eine russische Delegation im Vatikan unter Leitung des Außenamts-Leiters des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion.

 

6. Juni - Kardinal Schönborn fordert beim Sommerempfang in Wien mit Blick auf die am Folgetag startende Medienenquete der Regierung, dass der ORF "politisch und wirtschaftlich unabhängig" und ein Leitmedium bleibe. Journalismus müsse ein "Gegenpol zum Phänomen der Fake News" darstellen und Verdrehungen der Wahrheit ("Snake News") entgegenwirken.

 

8. Juni - Die Bundesregierung ordnet die Schließung von sieben Moscheen wegen Verstößen gegen das Islamgesetz sowie die Ausweisung von bis zu 40 der Türkisch-islamische Union (ATIB) angehörigen Imame wegen verbotener Auslandsfinanzierung an. Die Moscheen sind wenige Tage später wieder geöffnet. Kardinal Schönborn betont eine Woche später im Interview, Religionsfreiheit sei ein hohes Gut, doch müssten sich Religionen an die Verfassung und an die Gesetze halten. Er vertraue auf den Rechtsstaat.

 

9. Juni - In Wiener Neustadt findet das mehrtägige Jugendmissionsevent "Jesus in the City" statt. Kardinal Schönborn appelliert an die Teilnehmer, als Christen in allen Gesellschaftsbereichen wirksam zu werden und "diesem Land Hoffnung" zu geben. Zum Programm gehören neben Vorträgen, Gebeten und Gottesdiensten u.a. Missionseinsätze und eine Sendungsfeier mit Jugendbischof Stephan Turnovszky. Für die Organisation zeichnen die Katholische Jugend, die Koordinierungsstelle JAKOB und Missio verantwortlich.

 

10. Juni - Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bildungsminister Heinz Faßmann besuchen in Jerusalem das kirchliche Österreichische Hospiz sowie die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

 

11. Juni - Papst Franziskus nimmt infolge der Missbrauchskrise den Rücktritt von acht chilenischen Bischöfen an. Zuvor hatten Mitte Mai 29 der 31 aktiven Bischöfe des Andenstaates ihren Rücktritt angeboten. Am 17. Juni bittet die katholische Kirche des Landes bei einem "Gottesdienst der Versöhnung" die Opfer und alle Gläubigen um Vergebung.

 

11. bis 14. Juni - Die österreichischen Bischöfe tagen in Mariazell zum Thema Berufung sowie zur nahenden Weltbischofssynode zum Thema Jugend. In abschließenden Erklärungen wird an die Regierung appelliert, den EU-Ratsvorsitz für soziale Ziele zu nützen und auch Menschen auf der Flucht Sicherheit zu bieten, durch Schritte zu einem gemeinsamen EU-Asylsystem. "Die Zukunft Europas entscheidet sich nicht an den Fluchtrouten, sondern in den Flüchtlingslagern im Nahen Osten und in den Krisenregionen Afrikas." Bei dem Bischofstreffen ist ein eigener Studientag der Priesterausbildung und dem Vorbereitungsjahr ("Propädeutikum") gewidmet. Der scheidende St. Pöltner Bischof Klaus Küng mahnt in einer Predigt seine Amtskollegen, Kraft für ihren Dienst aus der Verbundenheit mit Jesus Christus zu schöpfen.

 

12. Juni - Das Land Niederösterreich ordnet die Umsiedlung von 110 Flüchtlingen aus dem Wohnheim St. Gabriel im Missionshaus der Steyler Missionare in Maria Enzersdorf an. Darunter sind vor allem Flüchtlinge, die aufgrund einer Erkrankung in anderen Unterkünften nicht adäquat behandelt werden könnten. Begründet wird dies mit Verfehlungen wie einer nicht ordnungsgemäß angebrachten Hausordnung, sanitären Missständen oder zu hohen Reinigungskosten. Die Caritas kritisiert den verantwortlichen FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl für die "überhastete und aktionistische Umsiedlung, die zu mehr Problemen führen wird" und organisiert gemeinsam mit den Grünen einen Flashmob vor Ort.

 

15. Juni - Beginn der parlamentarischen Bürgerinitiative #fairändern, die sich u.a. für offizielle Statistik und anonyme Motivforschung zu Schwangerschaftsabbrüchen sowie die Abschaffung der eugenischen Indikation einsetzt. Bis November werden 54.000 Unterschriften gesammelt.

 

19. Juni - Kardinal Christoph Schönborn, Bischof Michael Bünker, IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun und Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister fordern in einer gemeinsamen Erklärung zum Weltflüchtlingstag einen menschlicheren Umgang mit Flüchtlingen und eine sachliche Asyldebatte. Vertriebenen und Heimatlosen zu helfen gehöre "untrennbar zu unserem Selbstverständnis als religiöse Menschen".

 

19. Juni - Im Vatikan wird das Arbeitsdokument für die geplante Jugendsynode im Oktober veröffentlicht. Das "Instrumentum laboris", das den Bischöfen bei der Synode als Grundlage ihrer Beratungen dienen soll, wurde auf Basis der Rückmeldungen der Bischofskonferenzen, aus Beiträgen eines Vatikan-Symposiums zur Jugend 2017, aus Rückmeldungen einer weltweiten Online-Umfrage unter Jugendlichen, Beobachtungen und Anmerkungen von Einzelpersonen sowie auch mit dem Abschlussdokument des vorsynodalen Treffens junger Menschen Ende März in Rom als Quelle erstellt.

 

22. Juni - Das gemeinsam mit dem Arbeitszeitgesetz geänderte Arbeitsruhegesetz erfährt heftige Kritik aus der Kirche. "Gerade in Zeiten, in denen der Arbeitsstress zunimmt, darf die Sonntagsruhe nicht abnehmen", mahnt Kardinal Schönborn, während die Bischofskonferenz in einer Stellungnahme auf den Schutz der Sonn- und Feiertage durch das Konkordat verweist. Die Vertreter der kirchlichen Dienstnehmer bemängeln, das Gesetz gehe zu Lasten der Arbeitnehmer, widerspreche den Prinzipien der katholischen Soziallehre und schütze nur Wettbewerbsinteressen. Auch die Sonntagsallianz, der Familienverband und die Alleinerziehenden-Plattform meldeten heftigen Widerspruch.

 

23. Juni - Als Höhepunkt des 800-Jahre-Diözesanjubiläums gibt es in der Grazer Innenstadt ein zweitägiges Festprogramm mit täglich mehr als 10.000 Beteiligten. Auf acht öffentlichen Plätzen gibt es Bühnen zu jenen Zukunftsthemen, die zuvor in acht steirischen Regionen diskutiert worden waren. Bischof Wilhelm Krautwaschl veröffentlicht eine "Botschaft an die Steiermark", in dem sich die Kirche zu einem Dasein für die Menschen "so wie sie heute sind, leben, lieben, trauern, Angst haben und hoffen" bekennt sowie auch zur Stärkung der Solidarität in der Gesellschaft. Bei einem Festgottesdienst im Stadtpark ermutigt Krautwaschl die Gläubigen, mit ihrem Leben Christus erfahrbar zu machen.

 

 

28. Juni - Die Österreichische Bischofskonferenz übt in einer Stellungnahme heftige Kritik an den Plänen der Regierung zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes. Am 5. Juli beschließt der Nationalrat das Gesetz, das künftig das Arbeiten von zwölf Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche erlaubt. Die Bundesregierung geht allerdings auf die Kritik der Bischöfe ein und sichert zu, dass die "Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen für den Handel nicht über das bestehende Ausmaß hinaus ausgeweitet werden", so ÖVP-Klubobmann August Wöginger.

 

29. Juni - Rund um den Aposteltag "Peter und Paul" finden in den österreichischen Diözesen traditionell die meisten Priesterweihen statt. In diesem Jahr werden laut den "Kathpress" bekannten Daten 24 Männer, die aus Österreich stammen oder hier einen Großteil ihrer Priesterausbildung absolviert haben, zu katholischen Priestern geweiht. Die Neupriester sind zwischen 26 und 43 Jahre alt; 15 von ihnen sind im Ausland geboren, elf gehören einer Ordensgemeinschaft an.

 

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