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Grazer Caritas-Chef: Neue Sozialmodelle erhöhen Druck auf Ärmste
Kathpress / Henning Klingen

Grazer Caritas-Chef

Neue Sozialmodelle erhöhen Druck auf Ärmste

Bei Symposium zum Thema "Pastoral im Kapitalismus" in Graz wurde auf Gefahren der in Mode gekommenen Nachfolgemodelle zur klassischen Sozialen Marktwirtschaft aufmerksam gemacht

18.05.2019

Der Grazer Caritas-Direktor Herbert Beiglböck hat bei einem Symposium zum Thema "Pastoral im Kapitalismus" auf die Gefahren der in Mode gekommenen Nachfolgemodelle zur klassischen Sozialen Marktwirtschaft aufmerksam gemacht. Die Veranstaltung fand am Wochenende im Universitätszentrum Theologie der steirischen Landeshauptstadt statt.

 

Mit dem Rückzug des Staates aus dem sozialen Sektor gewännen neue Finanzierungsmodelle an Fahrt, etwa Crowdfunding-Modelle bis hin zur Idee eigener Banken fürs Gemeinwohl, sagte Beiglböck. Mit Sozialen Wirkungskrediten (Social Impact Bonds) solle das Risiko der sozialen Investition vom Staat auf private Anleger ausgegliedert werden. Gleichzeitig werde jedoch der Druck auf die Organisationen, aber auch auf deren Klienten weiter erhöht.

 

Der erste Kredit dieser Art wurde 2010 in Großbritannien auf den Markt gebracht. Bei diesem Finanzprodukt wird ein Vertrag zwischen Auftraggeber - meist eine öffentliche Institution - und privaten Investoren geschlossen. Nur wenn bestimmte vorab vereinbarte Ziele unter Mitwirkung der Klienten und Klientinnen erreicht werden, erhält der Investor seine Prämie. Damit gliedert der Staat sein Risiko aus.

 

Auch im deutschsprachigen Raum sei das Konzept bereits erprobt worden, berichtete der Caritas-Direktor. Beispiele seien ein Augsburger Projekt, um arbeitslose Jugendliche in Jobs zu vermitteln, und ein Berner Projekt, mit dem anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene rasch und nachhaltig in den Schweizer Arbeitsmarkt eingegliedert werden sollten. In Österreich laufe aktuell ein Social Impact Bond, bei dem es um ökonomisches und soziales Empowerment von gewaltbetroffenen Frauen gehe.

 

Disee neuen Modelle der Finanzierung hätte jedoch zwei gravierende Nachteile, so Beiglböck. Diese seien zu wenig Vertrauensschaffung für die Zukunft und Selektionierung.

 

"Bei Finanzierungen, die ganz genau an sozialen Wirkungen gemessen werden, besteht immer die Gefahr, dass vor allem ergebnisorientiert gearbeitet wird und Nachhaltigkeit und Effektivität vernachlässigt werden. Langjährige Erfahrungen zeigen, dass für eine Stabilisierung helfender sozialer Netzwerke eine Anschubfinanzierung selten ausreicht. Für ihre Effektivität ist vielmehr entscheidend, das Vertrauen in die Zukunft geschaffen wird und das neue Arten von Bindungen entstehen", erläuterte der Caritas-Chef.

 

Im Blick auf die Selektionierung bei Social Impact Bond müsse das sogenannte Creaming seitens der Betreiber von sozialen Projekten erwähnt werden: "Wenn ich daran gemessen werde, wie viele Klienten meines Obdachlosenquartiers eine dauerhafte Wohnung finden, dann werde ich mir sehr genau überlegen, wen ich aufnehme. Es kommt zu einer Segmentierung unter den Armen. Der aktuellen Arbeitsmarktpolitik in Österreich hat das ja zur Strategie gemacht."

 

Die Caritas wisse sich demgegenüber vor allen den besonders Armen verpflichtet. Deshalb sei sie bei diesen Modellen "sehr, sehr zurückhaltend". Entscheidend für die Caritas sei primär, zu wissen, "wer wir sind und wofür wir arbeiten".

 

Beiglböck erinnerte an die biblische Grundlage der kirchlichen Sozialorganisation: "Wenn uns klar ist, dass die entscheidende Grundlage die Botschaft des Evangeliums ist und die Menschen mit ihren Sorgen und Möglichkeiten der Maßstab für den Erfolg unserer Arbeit sind, werden wir auch in Zeiten des Kapitalismus eine eigenständige Identität erkennbar gestalten können."

 

Eine wichtige Hilfe dabei seien vielen Freiwilligen, die in der Caritas mitwirken. Sie machten in ihrem Tun deutlich, dass sie "quer zur Logik des Kapitalismus für Menschen da sind und ihre Fähigkeiten einbringen". Sie leisteten einen wichtigen Beitrag für das konkrete Wirken der Caritas, aber sie seien in der Orientierung der Gesamtorganisation "so etwas wie ein Kompass, der daran erinnert, in welcher Richtung wir unterwegs sind".

 

Manipulation zum kapitalistischen "Selbst"

 

Das für Interessierte geöffnete wissenschaftliche Symposium in Graz bot am Freitag und Samstag bei insgesamt sechs Penals Beiträge und Diskussionen zu den Themen Kapitalismus, katholische Kirche, Taktiken, pastorale Praktiken, Caritas und Internationales. Der Grazer Moraltheologe Walter Schaupp warnte in seinem Referat vor den immer raffinierteren Techniken zur Manipulation. Die Mechanismen zu durchschauen werde immer schwieriger. Ziel sei es jeden und jede "zu einem gut funktionieren kapitalistischen 'Selbst' zu machen.

 

Für das kirchliche und pastorale Handeln stelle sich die Frage, ob man in Krisenzeiten nicht zu vorschnell manipulative Strategien übernehme, so Schaupp: "Pastoral bzw. die Verkündigung des Evangeliums würde dann zu einer neuen, alternativen Form der 'Einrede', welche die wahre Freiheit des Individuums überspringt. Darin liegt die Gefahr vieler neuer 'Bewegungen'."

 

Im kirchlichen Leben müsse eine bloße "Reproduktion gesellschaftlicher Strategien und Techniken" deshalb vermieden werden. "Dem Paradigma der Kräfte und Mächte entspricht in der theologischen Tradition die Notwendigkeit der Unterscheidung der Geister. Sich in ihr zu üben, auf einer individuellen und kollektiven Ebene, wäre wichtig. Menschen als Individuen und als Kollektiven müssten wieder spüren lernen, was heilsam ist und was nicht", lautete das Fazit des Theologen.

 

Der Wiener Pastoraltheologe Johann Pock ging in seinem Vortrag "Ohne Geld keine Musik" auf die Kosten der Sakramente in der katholischen Kirche ein und plädierte für eine Abschaffung der Mess-Stipendien und Stolgebühren. Denn - so Pock - zum einen sei die Gesamthöhe im Blick auf das Jahresbudget sowohl des Priesters wie die Pfarre nicht ausschlaggebend; zum anderen würde damit das Motiv des "Geschenks" deutlicher. Zum Verständnis des Gnadenhaften bei den Sakramenten gehöre nämlich auch, dass sie möglichst wenigen Bedingungen unterworfen werden. "Die Gefahr eines 'Ausverkaufs' von Sakramenten ist meines Erachtens als sehr gering einzuschätzen hinsichtlich der Gefahr, dass Menschen die Sakramente als Machtmittel kirchlicher Vertreter erleben", so Pock.

 

Quelle: Kathpress

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