
Bischof Schwarz beauftragt 21 neue Religionslehrer
Die Diözese St. Pölten hat neue Religionslehrer: 21 angehende Religionspädagogen nahmen bei einer Feier im St. Pöltner Dom von Bischof Alois Schwarz die kirchliche Lehrerlaubnis - die "Missio canonica" - entgegen. "Dass der Religionsunterricht eine so hohe Akzeptanz in unserer Gesellschaft hat, das verdanken wir ihnen", würdigte der Bischof die Pädagogen bei dem Gottesdienst. 17 der 21 Religionslehrerinnen und Religionslehrer werden künftig in Pflichtschulen unterrichten, vier davon im höheren Schulbereich, teilte die Diözese am Donnerstag mit.
Die "Missio canonica" ist die kirchliche Sendung und Beauftragung von Religionslehrern. Dadurch werden sie verbindlich befähigt und für ermächtigt erklärt, am amtlichen Verkündigungsdienst der Kirche teilzuhaben. Sie bildet die Voraussetzung für die Erteilung von Religionsunterricht.
Auch in der Diözese Innsbruck sendet Bischof Hermann Glettler am kommenden Sonntag 22 Religionslehrerinnen und -lehrer sowie weitere 20 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für verschiedene pastoralen Berufsfelder in Pfarren und der kategorialen Seelsorge in den Dienst. Bereits im Vorfeld der Feier im Innsbrucker Dom (15 Uhr) ermutigte Glettler die 42 neuen Religionslehrer und Mitarbeiter, "Neues zu wagen und Pioniere zu sein". Die große Anzahl an Kandidaten sieht der Bischof laut Aussendung der Diözese Innsbruck als "Hoffnungszeichen, dass sich junge Menschen für die Kirche engagieren wollen".
Quelle: kathpress