
Graz: Krautwaschl pflanzt "Kinderrechtebaum" im Bischofsgarten
"Kinderrechten Wurzeln geben" - das war das Ziel einer gemeinsamen symbolischen Aktion des Grazer Bischofs Wilhelm Krautwaschl mit Vertretern der Katholischen Jungschar Steiermark: Im Garten des Grazer Ordinariats wurde ein "Kinderrechtebaum" gepflanzt. "Wer sich für Kinderrechte einsetzt, setzt sich für eine bessere Zukunft für alle ein", sagte Krautwaschl. Ein sorgsamer Umgang mit der Schöpfung sei dafür wesentlich. "Denn Kindeswohl und Umweltschutz sind untrennbar miteinander verbunden." Der Bischof dankte den Initiatoren und allen Beteiligten für die "im wahrsten Sinne des Wortes 'fruchtbringende' Aktion", durch die nun ein Feigenbäumchen im Bischofsgarten steht.
Im Vorfeld des Tags der Kinderrechte (20. November) hatte die Jungschar ihre Gruppen in ganz Österreich dazu aufgerufen, Blumen, Gärten, Bäume und Sträucher zu pflanzen und so symbolisch Kinderrechten Wurzeln zu geben. "Die Katholische Jungschar hat die Vision, dass Kinder und Jugendliche in einer lebenswerten Welt aufwachsen, in der ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist", erklärte Martin Hohl, Vorsitzender der steirischen Jungschar. Kinder hätten das Recht dazu, eine Perspektive für ein gedeihendes Leben zu haben. "Dazu gehören gesunde Nahrung, saubere Luft und angemessene Lebensgrundlagen", betonte Hohl. Kinderrechte bräuchten starke Wurzeln und eine "Erde, auf der wir und kommende Generationen ein gutes Leben führen können". (Info: www.dka.at/pflanzaktion)
Quelle: kathpress