
Linzer Theologe erhält renommierten deutschen Wissenschaftspreis
Hohe wissenschaftliche Ehren für den Linzer Liturgiewissenschaftler Predrag Bukovec: Er wird mit dem renommierten deutschen "Alexander-Böhlig-Preis" 2021 ausgezeichnet. Das teilte der an der Katholischen Privatuniversität Linz (KU) lehrende Bukovec am Montag gegenüber Kathpress mit. Der mit 7.500 Euro dotierte Preis wird Bukovec für seine Studie "Mahl und Mähler: Die frühchristliche Eucharistie" verliehen. Die Jury attestierte dem Autor eine "hervorragende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Sprachen und Kulturen des christlichen Orients". Verliehen werden soll der Preis am 3. Dezember dieses Jahres in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Benannt ist der von der deutschen "Gertraud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung" ausgelobte Preis nach dem 1996 verstorbenen Orientalisten, Koptologen und Byzantinisten Alexander Böhlig. Prämiert werden Schriften, die einen essentiellen Beitrag zur Erforschung des Christlichen Orients, der christlichen Spätantike und der Gnosis leisten. Er wird alle zwei Jahre international vergeben und die Preisverleihung findet durch die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften im Rahmen der "Hans-Lietzmann-Vorlesungen" statt.
Prof. Predrag Bukovec lehrt am Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie der KU Linz. Der 1986 im kroatischen Vinkovci geborene Wissenschaftler wuchs in Berlin auf. Von 2005 bis 2010 studierte er Katholische Theologie an der Universität Tübingen. Seine Dissertation schloss er 2017 mit einer Arbeit über die Genese des Eucharistischen Hochgebets an der Universität Wien mit Auszeichnung ab. Seit 2017 verfolgt Bukovec ein Habilitationsverfahren an der Universität Regensburg. Neben zahlreichen anderen wissenschaftlichen Lehr- und Forschungsaufträgen ist Bukovec u.a. seit 2020 Assistenz-Professor am Linzer Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie.
Seine nun prämierte Studie "Mahl und Mähler: Die frühchristliche Eucharistie" stellt seine zweite Dissertation (PhD) dar, die er 2019 an der Universität Wien eingereicht und ebenfalls mit Auszeichnung bestanden hat.
Quelle: kathpress