
Erwachsenenbildung in Wien verstärkt Zusammenarbeit
Die Wiener Bildungslandschaft will künftig flexibler auf bildungs- und gesellschaftspolitische Interessen der Wiener Bevölkerung reagieren und die eigenen Angebote bekannter machen. Dazu haben die Wiener Volkshochschulen, das Katholische Bildungswerk und das "Albert Schweitzer Haus - Forum der Diakonie Eine Welt" eine vertiefte Zusammenarbeit beschlossen, wie die Einrichtungen am Donnerstag mitteilten.
Bereits im Jahr 2020 wurden mehrere Veranstaltungen gemeinsam im Rahmen der Initiative "Bilden wir Wien" organisiert. Nun wird die Zusammenarbeit der drei Erwachsenenbildungsorganisationen nochmals ausgebaut. "Wir freuen uns daher sehr, im Rahmen dieser neuen Kooperation in der Erwachsenenbildung ein aktuelles und spannendes Programm mit Workshops, Diskussionen und anderen Formaten anbieten zu können", so Tim Lainer, Geschäftsführer der "Diakonie Eine Welt" im Rahmen der jüngsten Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Gemeinsame Aktionen und Projekte sollen die Wienerinnen und Wiener neugierig auf das Potpourri an Angeboten machen und vor allem "Lust aufs Lernen" vermitteln.
"Bildung stärkt den sozialen Zusammenhalt und die Einrichtungen der allgemeinen Erwachsenenbildung haben in der gesellschaftspolitischen Bildung eine wichtige Aufgabe", so Hubert Petrasch, Obmann des Katholischen Bildungswerkes Wien und Leiter der Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien. Die Kooperation zeige, "dass es gemeinsame Anliegen der allgemeinen Erwachsenenbildung gibt, in denen es besonders wichtig ist, akkordiert vorzugehen". Das habe sich besonders in der Pandemie gezeigt.
Herbert Schweiger, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen: "Bildung bedeutet viel mehr, als bloß für den Beruf oder Abschlüsse zu lernen. Sie verbindet Menschen, fördert soziale Kontakte, erweitert den persönlichen Horizont und fördert kritisches Denken." Diese positiven Effekte hätten keine Altersgrenze.
Quelle: kathpress