
Pius-Parsch-Institut trauert um Kirchenhistoriker Joachim Schmiedl
Der deutsche Kirchenhistoriker Joachim Schmiedl ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 62 Jahren, wie die Vinzenz Pallotti University in Vallendar/Rheinland-Pfalz am Samstag mitteilte. Dort hatte er seit 2001 die Professur für Kirchengeschichte inne. Der Schönstatt-Pater war seit 2002 Chefredakteur der theologischen Zeitschrift "Regnum" und von 2017 bis 2020 Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätentags. Zudem war er dem in Klosterneuburg angesiedelten Pius-Parsch-Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie seit vielen Jahren verbunden.
Der Direktor des Instituts, Prof. Andreas Redtenbacher, würdigte Schmiedl in einer Aussendung am Samstag als kompetenten Berater und Mitarbeiter: "Wir verdanken ihm jahrelange kompetente Beratung und Mitarbeit bei der Entwicklung und dem Aufbau des Pius-Parsch-Instituts." Immer wieder habe Schmiedl auch in der Jury für den Pius-Parsch-Preis mitgewirkt und sei ein "treuer Teilnehmer bzw. Mitwirkender an diversen Veranstaltungen" des Instituts gewesen.
Schmiedl war über viele Jahre Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Pius-Parsch-Instituts und setzte sich für die internationale Profilierung der Einrichtung ein. Zuletzt hatte er noch an der online abgehaltenen Verleihung des Pius-Parsch-Preises am 4. Dezember an die Liturgiewissenschaftlerin Lea Lerch teilgenommen.
Das Requiem findet statt am kommenden Samstag, 18. Dezember, um 13 Uhr in der Pilgerkirche in Vallendar-Schönstatt statt. Im Anschluss erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof auf Berg Sion.
Quelle: kathpress