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Stele der sel. Hildegard Burjan von Kurt Straznicky im Wiener Stephansdom
kathbild.at / Franz Josef Rupprecht

Faber: Hildegard Burjan auch heute ein Vorbild im "Brückenbauen"

Wiener Dompfarrer bei Festmesse zum 10. Jahrestag der Seligsprechung der Wiener Sozialpolitikerin und Ordensgründerin: Für den Dienst an anderen Versöhnung suchen und Trennendes ignorieren

31.01.2022

In der heutigen Gespaltenheit der Gesellschaft braucht es Menschen, die Brücken zwischen verschiedenen Lagern bauen - auf ähnliche Weise wie dies einst Hildegard Burjan (1883-1933) tat: Das hat Dompfarrer Toni Faber am Sonntag bei einer Festmesse zum 10. Jahrestag der Seligsprechung der Sozialpolitikerin und Ordensgründerin im Wiener Stephansdom hervorgehoben. Burjan sei es vorbildhaft gelungen, "auf Menschen mit anderen Weltanschauungen zuzugehen, das Verbindende in den Vordergrund zu stellen, in den Dialog zu treten und zusammenzuarbeiten", so der Dompfarrer.

 

Burjan habe "Wien umgeschrieben und neu aufgestellt", sagte Faber bei dem Gottesdienst, an dem auch Europaparlaments-Vizepräsident Othmar Karas und weitere aktive und ehemalige Politiker, die Burjan-Biografin und -Vizepostulatorin Prof. Ingeborg Schödl, Weihbischof Helmut Krätzl sowie Mitglieder, Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Freunde der von Burjan gegründeten Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis (CS) teilnahmen. Die seit 2012 Selige habe als erste weibliche christlich-soziale Abgeordnete gemeinsam mit sozialdemokratischen Kolleginnen in der Reaktion auf die Soziale Frage "Beispielgebendes geschaffen", durch Vereinsgründungen und "Gesetze, die Frauen aufrichten".

 

So setzte sich Burjan entschieden für Gleichberechtigung der Frau, für die Bekämpfung der Kinderarbeit und für die Überwindung sozialer Missstände ein. 1912 gründete Burjan den "Verband der christlichen Heimarbeiterinnen" und 1918 den Verein "Soziale Hilfe". Viele soziale Rechte für Frauen und Kinder, die heute selbstverständlich sind, gehen auf ihre Initiative zurück. Zu ihren wichtigsten politischen Forderungen zählte schon damals "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" für Frauen - "eine Forderung, die bis heute nicht erfüllt ist", wie Dompfarrer Faber bemerkte. Bald sei Burjan als "Heimarbeitermutter des Landes" und als "Gewissen des Parlaments" bezeichnet worden.

 

Besonders wies Faber auf die Fähigkeit Burjans hin, für den Dienst an anderen Parteigrenzen und Unterschiede zu überwinden. "Je fester ein Mensch von seiner Weltanschauung überzeugt und durchdrungen ist, desto ruhiger erträgt er andere Meinungen, desto mehr sucht er überall das Versöhnende, Verbindende heraus und ignoriert bei gemeinsamer Arbeit das Trennende", zitierte der Dompfarrer die Selige, die trotz ihrer kurzen politischen Tätigkeit "Heimarbeitermutter des Landes" und als "Gewissen des Parlaments" genannt worden sei. Auch heute gehe es darum, so wie Burjan mit hoher Sensibilität die Nöte der Gegenwart zu sehen, deren Ursachen zu analysieren und aus dem Glauben heraus zu handeln - "und wo es nötig ist, dabei Verbindendes über Gräben hinweg zu fördern".

 

"Soziale Taten" als Verkündigung

 

Faber würdigte zugleich die religiöse Schwesterngemeinschaft "Caritas Socialis", die Burjan 1919 gegründet hatte und deren Oberin sie - obwohl Ehefrau eines Industriellen und Mutter einer Tochter - bis zu ihrem Lebensende war. Die 49 heute der CS angehörenden Frauen in Österreich, Deutschland und Brasilien hätten als Auftrag, "das Evangelium durch soziale Taten zu verkünden, mit Hingabe, Empathie und Liebe". Konkret geschehe dies in den Mutter-Kind-Häusern der CS oder in der Begleitung von Familien und von Menschen am Ende des Lebens. Besonders hob der Dompfarrer dabei das Hospiz am Wiener Rennweg hervor: Es sei in der derzeitigen Sterbehilfe-Debatte "beispielgebend" dafür, "wie dem Recht auf Leben bis zum letzten Atemzug in allen Schattierungen Raum gegeben werden kann".

 

Die Generalleiterin der Caritas Socialis, Sr. Susanne Krendelsberger, erinnerte bei dem Gottesdienst an die bewegenden Momente der Seligsprechung vor 10 Jahren - die damals übrigens die erste einer demokratisch gewählten Politikerin überhaupt und die erste im Wiener Stephansdom war. Hildegard Burjan sei bis heute ein Vorbild, "wach für die Entwicklungen in unserer Gesellschaft zu sein, Verwundungen wahrzunehmen, Brückenbauerinnen zu sein und dadurch Menschen zusammenzuführen".

 

Jüdische Konvertitin

 

Die Festmesse markierte zudem auch den Geburtstag Burjans, deren Leben in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war. Am 30. Jänner 1883 als Hildegard Freund im sächsischen Görlitz in eine liberale jüdische Familie geboren, studierte sie in Zürich Literatur und Philosophie und in Berlin Sozialwissenschaft. 1907 heiratete sie den gebürtigen Ungarn Alexander Burjan, konvertierte nach der Heilung von einer schweren Krankheit zur Katholischen Kirche, wofür die hinwendungsvolle Pflege der Ordensfrauen für sie entscheidend mitgewirkt hatte, und ließ sich taufen.

 

Nach dem Ersten Weltkrieg zog sie als erste weibliche Abgeordnete der Christlichsozialen Partei im Parlament ein. Bereits 1920 kandidierte sie aus Rücksicht auf ihre stark angeschlagene Gesundheit und aufgrund zunehmend antisemitistischer Strömungen auch innerhalb ihrer Partei nicht mehr bei den Neuwahlen, blieb aber weiterhin bis zu ihrem Tod 1933 politisch aktiv. In Wien erinnern eine Gedenktafel am Wiener Rathaus, der Burjanplatz sowie die Pfarre "Hildegard Burjan" im 15. Gemeindebezirk und eine Stele im Wiener Stephansdom an die Selige. Ihr kirchlicher Gedenktag ist der 12. Juni, der Tag nach ihrem Todestag. (Infos: www.cs.at)

 

 

Quelle: kathpress

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