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Erzdiözese Salzburg / Kurt Sonneck

Philosoph Joas sieht kritisch auf Geschlechterdebatte

"Nachvollziehbar, dass manche es als ungerecht empfinden, wenn man ihnen die Verantwortung für historische Verhältnisse stellvertretend zuschreibt" - Deutscher Soziologe: spricht in Zeitungsinterview auch über Gefahr von Moral in der Politik und warnt vor religiöser Überheblichkeit

27.06.2022

Der Sozialphilosoph Hans Joas (73) sieht kritisch auf die moderne Geschlechterdebatte. Unter universalistischen Gesichtspunkten müsse man die Frage stellen dürfen, ob eine jahrhundertelange Benachteiligung der Frauen durch plötzliche, sehr starke Bevorzugung von Frauen ausgeglichen werden könne, sagte Joas der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). "Derjenige, der heute das Nachsehen hat, ist ja nicht der, der früher bevorzugt wurde" begründete Joas seine Position. "Es sind verschiedene Menschen, von denen wir reden. Und es ist nur nachvollziehbar, dass manche es als ungerecht empfinden, wenn man ihnen die Verantwortung für historische Verhältnisse stellvertretend zuschreibt."

 

Joas bedauerte, dass eine Debatte über solche Themen nicht möglich sei. Es handle sich um "vermintes Gelände, über das man eigentlich nur in großer Ruhe und Fairness reden kann, sonst klingt alles immer gleich falsch. Bloß, genau diese Ruhe und Fairness und damit die Möglichkeit zur Verständigung finden sich heute in den von den sogenannten Sozialen Medien angeheizten Debatten leider immer weniger."

 

Bei der Frage, in welchem Verhältnis Moral und Politik stehen sollten, verwies der Philosoph auf ein Zitat von US-Präsident Abraham Lincoln (1809-1865) "Wir sollten nie sagen, Gott steht auf unserer Seite. Sondern wir sollten uns stets fragen: Stehen wir auf Gottes Seite?" Dies lasse sich auf die Frage des moralischen Standpunktes übertragen, so Joas. "Nimm nicht in Anspruch, du seiest die Verkörperung des Richtigen - sondern verwende deinen hohen moralischen Maßstab für die selbstkritische Beurteilung dessen, was du tust."

 

Joas weiter: "Denn das ist die Gefahr mit der Moral in der Politik: Dass man sich selbst ganz auf der Seite des Guten sieht - als 'God's own Country', als Hort der Zivilisiertheit - und damit meint, auch alles, was man tut, sei gut. Dabei ist die Moral hier oft nur ein Mäntelchen für ganz andere Interessen."

 

Warnung vor religiöser Überheblichkeit

 

In dem Interview warnte Joas auch vor religiöser oder moralischer Überheblichkeit. Beispielhaft verwies er auf die amerikanische Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King (1929-1968). "Das war eine zutiefst christliche Bewegung zur Gleichberechtigung der Schwarzen in den amerikanischen Südstaaten - aber auf der anderen Seite waren auch diejenigen, die die Rassentrennung dort verteidigt haben wie vorher die Sklaverei, allergrößtenteils tiefgläubige Christen." Joas weiter: "Angesicht dessen kann man weder behaupten, dass die christliche Religion immer schon eine Religion der Freiheit war, noch, dass sie immer bloß ein ideologisches Mittel der Unterdrückung gewesen sei."

 

Im Westen gebe es zwei Monopol-Ansprüche, erläuterte der Philosoph. "Der eine ist zu sagen: Das liegt am Christentum oder an der jüdisch-christlichen Tradition. Der andere: Das liegt an der Aufklärung. Aber es gibt eben nachweislich eine Entwicklung des moralischen Universalismus abseits von beidem, zum Beispiel den frühen Buddhismus und den frühen Konfuzianismus."

 

Differenzierter Blick auf Islam

 

Den Islam bezeichnete Joas als schwierigen Fall. "Von Hause aus halte ich ihn für einen Universalismus; das hat ihn ja auch gerade zu seiner großen Ausdehnung befähigt und zu seiner kulturellen Unabhängigkeit gegenüber der arabischen Kultur." Der Westen wehre dies ab, indem die Expansion oft als ausschließlich gewaltvolle geschildert werde. "Aber das ist ein in Zeiten des islamistischen Terrorismus wiederbelebtes Feindbild, das so für den Raum von Iran bis Indonesien, aber auch für den Islam in Afrika nun wirklich keine allgemein zutreffende Beschreibung ist."

 

Universalistische Potenziale

 

Eine gemeinsame globale Verantwortung etwa im Kampf gegen den Klimawandel könne überall an Traditionen anknüpfen, bekräftigte Joas. Als Pionier eines solchen Denkens im 20. Jahrhunderts nannte er Karl Jaspers mit seiner These von der Achsenzeit. "Demnach entstand eine Art Menschheitsethos in etwa derselben Epoche im antiken Griechenland, Israel, China und Indien - und wahrscheinlich auch im Iran. Die Pointe war schon damals: Damit sich nichts Eigensüchtiges hineinmischt, sollen die universalistischen Potenziale dieser Traditionen in ihrer Selbstentfaltung unterstützt werden, wodurch ein moralisches Bündnis über alle Grenzen und Unterschiede der Religionen hinweg geschmiedet werden kann."

 

 

Quelle: kathpress

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