
Katholische Jugend Linz zu Krisen: "Sind wir noch zu retten?"
Klimawandel, Corona, Krieg, Inflation - angesichts dieser großen Herausforderungen fragen sich laut der Katholische Jugend der Diözese Linz gerade junge Menschen nach ihrer Zukunft: "Sind wir noch zu retten?" lautet dementsprechend auch das Motto ihrer Feier am kommenden Christkönigssonntag, 20. November, der in vielen oberösterreichischen Pfarren als Jugendsonntag begangen wird. Dessen Ziel sei es, zu einer Resilienz zu gelangen, die von Alleinkämpfertum absieht und auf Veränderungen durch Gemeinschaft - auch mit Gott - abzielt, wie aus einer Ankündigung der Diözese am Montag hervorgeht.
Christen hätten die Hoffnung, "dass wir uns nicht selbst retten müssen", erklärte Regina Leirich, Referentin für Jugendliturgie in der Diözese Linz. "Wir müssen Verantwortung im Leben übernehmen, aber wir dürfen auch darauf vertrauen, dass Gott uns festhält, wenn einmal Dinge schiefgehen." Diese Zuversicht solle der Jugendsonntagsgottesdienst mitfeiernden Jugendlichen vermitteln.
Der Christkönigssonntag wurde 1925 unter Pius XI. eingeführt. Für Papst war dies er ein starkes Zeichen, "dass nicht weltliche Herrscher und Monarchen die wahren Führer*innen sind, sondern Jesus als Maßstab des Handelns herangezogen werden soll", heißt es in der Aussendung. In der Zeit des Nationalsozialismus entdeckte die Katholische Jugend den Christkönigssonntag als ihre Form des Protests gegen den Herrscher des Nationalsozialismus.
Quelle: kathpress