
Kärnten: Kirche beauftragte 40 neue Religionslehrkräfte
In Kärnten werden im bevorstehenden Schuljahr 40 neue Lehrkräfte katholischen Religionsunterricht erteilen. Der Schulamtsleiter der Diözese Gurk, Peter Allmaier, händigte dazu an 27 Frauen und 13 Männer im Rahmen einer Sendungsfeier in Klagenfurt die "Missio canonica", die kirchliche Bevollmächtigung zur Erteilung des Religionsunterrichts aus, teilte die Kärntner Kirche am Freitag mit. Insgesamt sind im neuen Schuljahr 2023/2024 in der Diözese Gurk somit 345 Religionslehrerinnen und -lehrer angestellt.
Allmaier betonte bei der Feier seine "besondere Freude, dass in diesem Jahr so viele Religionslehrerinnen und Religionslehrer neu beginnen", angesichts von Pensionierungswellen und dem allgemeinen Mangel bei Lehrpersonen. Dabei hätten Religionslehrerinnen und -lehrer in der Öffentlichkeit ein positives Image, die Tätigkeit sei zudem zukunftssicher, ist der Geistliche überzeugt.
Der Religionsunterricht spreche den ganzen Menschen an. "Dieses Fach schließt das Herz ein und den Verstand nicht aus", so Allmaier und dankte den Lehrkräften, "die mit Glaubwürdigkeit und Begeisterung den Religionsunterricht für viele Kinder und Jugendliche zum Lieblingsfach machen". Den Junglehrerinnen und -lehrern wünschte Allmaier "einen guten Start in das neue Schuljahr, viel Freude und Glaubenskraft sowie möglichst viele Erfahrungen, als Religionspädagogen nicht bloß Lehrer, sondern auch wichtige Gesprächspartner für lebensrelevante Themen der Schüler zu sein".
Die Bedeutung und hohe Akzeptanz des katholischen Religionsunterrichts in Kärnten bezeugen die Zahlen aus dem vergangenen Schuljahr: 2022/2023 haben 37.786 der insgesamt 40.150 katholischen Schülerinnen und Schüler - das sind rund 94 Prozent - den katholischen Religionsunterricht besucht. Zusätzlich haben 1.323 Schülerinnen und Schüler ohne religiöses Bekenntnis am katholischen Religionsunterricht teilgenommen.
Quelle: kathpress