
Caritas ermutigt zum Spenden des Klimabonus
Die Caritas hat Österreicherinnen und Österreicher, die es sich leisten können, zum Spenden des Klimabonus aufgerufen. "Gemeinsam können wir den Klimabonus treffsicher machen", wies der Salzburger Caritas-Direktor Johannes Dines in einer Aussendung hin. Besonders Mindestpensions-Beziehende, Mehrkindfamilien und Alleinerziehende seien aktuell dringend auf diese staatliche Unterstützung angewiesen. Wer in einer besseren Lage sei, möge Solidarität zeigen: "Spenden Sie den Betrag - oder einen Teil davon - für Menschen, die nun akut in finanzielle Not schlittern und dringend Hilfe brauchen", bat Dines in seinem auf der Caritas-Website verbreiteten Appell.
Die der Caritas-Direktor darlegte, gehe der Klima- und Anti-Teuerungsbonus an jede und jeden - egal, ob in prekärer finanzieller Situation, armutsbetroffen oder finanziell gut abgesichert. "Aber nicht alle brauchen ihn" und könnten diejenigen, "für die die Einmalzahlung nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist", unterstützen.
Die Teuerungswelle treffe nicht alle gleich hart, wie die Caritas aus ihrer täglichen Arbeit wisse. Im Bundesland Salzburg seien 13 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet, "sie mussten schon bisher im Supermarkt ganz genau mitrechnen und können unerwartete Ausgaben - zum Beispiel die Stromabrechnung in Höhe von mehreren Hundert Euro - nicht begleichen", so Dines. Familien stünden dann vor der Frage, ob sie etwas zu Essen kaufen oder lieber die Wohnung heizen. Dazu kämen jetzt viele Menschen, die zu wenig verdienen, um Geld ansparen zu können, in finanzielle Bedrängnis.
Einmalzahlungen seien zwar hilfreich, viele seien aber auf langfristige und nachhaltige Unterstützung angewiesen. Dines: "Diese Hilfe kann die Caritas leisten, jedoch nur mit Spenden." (Info: www.caritas-salzburg.at)
Quelle: kathpress