
Schwertner: "Müssen Ehrenamtliche stärken"
Rund 850 Freiwillige sind bei der Caritas der Diözese St. Pölten aktiv. Sie engagieren sich im Bereich Essen auf Rädern, als Hospiz- und Trauerbegleiter, als Lernhelfer, im Besuchsdienst älterer Menschen oder in der Freizeitbegleitung behinderter Menschen. "Als Hilfsorganisation sind wir nur so stark, wie die Zahl der Menschen, die unsere Arbeit mittragen", schreibt Klaus Schwertner, , in der aktuellen Schriftenreihe deCaritasdirektor der Erzdiözese Wiens "Club Niederösterreich". Ehrenamtliche würden Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen: "Das ist etwas Kostbares, das wir deutliche mehr stärken müssen", betonte Schwertner.
Laut Schätzungen soll sich in Österreich fast die Hälfte der Bevölkerung freiwillig engagieren. Ehrenamtliche - also Menschen, "die mehr tun als ihre Pflicht" - seien ein wesentlicher Bestandteil der Hilfsorganisation und wesentlich für die Gesellschaft, so der Caritasdirektor der Erzdiözese Wien.
Dank der Freiwilligen könne die Caritas ihren Grundauftrag - "Not sehen und handeln" - seit 100 Jahren ausführen. Dazu zählte Schwertner auch jene Freiwilligen, "die sich in den rund 160 Pfarren in Wien und Niederösterreich in Angeboten wie Besuchsdiensten oder den Wärmestuben für andere engagieren und auf diese Weise nicht zuletzt ihren Glauben leben und im Alltag bezeugen".
Die Hilfsbereitschaft und das Engagement gäbe zudem Hoffnung, "dass es uns als Gesellschaft mittel- und langfristig nur im Miteinander gut gehen kann", meinte Schwertner. Neben der Not sei "sehr viel Mut, Hoffnung und Zuversicht spürbar".
Derzeit sucht die Caritas St. Pölten Freiwillige. Etwa für die Übernahme von Fahrtendiensten oder Mithilfe beim "Club Aktiv"-Programm, dem Freizeitangebot für erwachsene Menschen mit psychischen bzw. seelischen Problemen, sowie Lernhelferinnen und Lernhelfer für die Lerncafès in St. Pölten, Herzogenburg und Amstetten. (Infos: www.caritas-stpoelten.at)
Quelle: kathpress