
Kultusministerin Bauer würdigt Beitrag der Orthodoxen zum Zusammenhalt
Kultusministerin Claudia Bauer hat den Beitrag der Orthodoxen in Österreich zum Miteinander und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt. "In einer Zeit, in der vieles ins Wanken gerät, müssen wir uns auf das besinnen, was Halt gibt. Und das sind mehr denn je Familie, Gemeinschaft und Glaube", sagte die Ministerin am Mittwochabend beim traditionellen Neujahrsempfang der Serbisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Sava in der Kirche zur Auferstehung Christi im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Dem Empfang war eine abendliche Vesper vorangegangen.
Zugleich befand Bauer, dass die orthodoxen Kirchen in Österreich in der öffentlichen Wahrnehmung und in Debatten über Religionen stärker mitgedacht werden müssten. Die serbisch-orthodoxe Kirche sei seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil des religiösen Lebens in Österreich und leiste einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Zusammenhalt. Sie sei eine Kirche, "in der das Christentum lebt und wächst". Bauer dankte der Gemeinde für ihren Einsatz in Seelsorge, Fürsorge und Gemeinschaft und wünschte ein gesegnetes neues Jahr.
Wie es in einer Aussendung des Ministeriums heißt, waren unter den Teilnehmenden u.a. die Bischöfe Heruvim von Osijecko Polje und Baranja, Damaskin von Mohács, Alexij, Bischofsvikar Slavisa Bozic und der orthodoxe Militärseelsorger Alexander Lapin, sowie vonseiten der katholischen Kirche Dechant Ferenc Simon vom Wiener Pfarrverband Taborstraße. Aus der Diplomatie und Politik nahmen der Botschafter von Bosnien und Herzegowina, Sinia Bencun, der Gesandte-Botschaftsrat der Republik Serbien Nemanja Joksimovi, die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler, der Präsident von Pro Oriente und Botschafter Clemens Koja sowie Matthias Tschirf, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände, teil.
Quelle: Kathpress