
Wiener Michaelerkirche testet digitales Spendenterminal
In der Michaelerkirche in der Wiener Innenstadt ist über die Advent- und Weihnachtszeit ein digitales Spendenterminal mit Erfolg getestet worden. Nach Angaben des zuständigen Salvatorianerordens wurde das Angebot von Besucherinnen und Besuchern gut angenommen. Konkrete Zahlen wurden aber nicht genannt.
Gerade in der stark frequentierten Weihnachtszeit habe sich gezeigt, dass viele Menschen - insbesondere internationale Gäste - zunehmend bargeldlos spenden möchten, hieß es in einer Aussendung. Das Terminal ermöglichte Spenden per Bank- oder Kreditkarte sowie über mobile Bezahlsysteme und ergänzte die bisherigen Formen der Kollekten und Opferstöcke.
Das digitale Angebot sei eine pragmatische Antwort auf veränderte Spendengewohnheiten, hieß es. Pfarrmoderator P. Márton Gál verwies darauf, dass die Michaelerkirche für viele Menschen ein Ort des Innehaltens sei, wobei spontane Spenden erleichtert werden sollen. Die über das Terminal eingegangenen Beträge werden nach Angaben der Pfarre für laufende Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen verwendet, darunter Arbeiten an der Fassade und an der Judas-Thaddäus-Kapelle.
Der Testbetrieb wurde in Kooperation mit den Anbietern Donero und Global Payments Österreich durchgeführt. Nach Abschluss der Erprobungsphase will die Pfarre das digitale Spendenterminal weiterhin nutzen. Man sehe darin ein zeitgemäßes Instrument, "Menschen unkompliziert die Möglichkeit zum Spenden zu geben" und die finanzielle Basis für den Erhalt der Kirche zu sichern, ohne dadurch klassische Spendenformen zu ersetzen, so die Aussendung.
Quelle: kathpress