
Bischofsweihe von Josef Grünwidl
Josef Grünwidl wird am 24. Jänner um 14 Uhr im Wiener Stephansdom zum 33. Erzbischof von Wien geweiht und in sein Amt eingeführt. Die Bischofsweihe erfolgt durch Kardinal Schönborn gemeinsam mit dem Salzburger Erzbischof und Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Franz Lackner, sowie Stanislav Pribyl, Bischof von Leitmeritz/Litomerice. Die Hände auflegen werden Grünwidl u.a. auch alle heimischen amtierenden Bischöfe und Weihbischöfe; ebenso auch der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana.
Papst Leo XIV. hat Josef Grünwidl am 17. Oktober offiziell zum Nachfolger von Kardinal Christoph Schönborn ernannt. Mit dem langjährigen Pfarrer, Bischofsvikar und Vorsitzenden des diözesanen Priesterrates bekommt die Kirche in Wien und dem östlichen Niederösterreich einen Hirten, der mit allen Ebenen der Erzdiözese vertraut ist wie kein anderer und durch seinen seelsorgeorientierten, dialogbereiten und spirituellen Zugang viel Zuspruch genießt.
Josef Grünwidl wurde 1963 in Hollabrunn geboren und wuchs in Wullersdorf auf. Nach dem Theologie- und Musikstudium in Wien empfing er 1988 die Priesterweihe. Seelsorglich tätig war er zunächst in Wien und Wiener Neustadt, später viele Jahre als Pfarrer im südlichen Niederösterreich und in Perchtoldsdorf tätig. Von 1995 bis 1998 war er Sekretär von Erzbischof Schönborn, 2023 wurde er zum Bischofsvikar für das Vikariat Süd ernannt, seit der Emeritierung von Kardinal Schönborn am 22. Jänner 2025 leitete er die Erzdiözese interimistisch als Apostolischer Administrator der Erzdiözese Wien.
Quelle: kathpress