
Bischof Elbs: Ordensleute zeigen, "worauf es im Letzten ankommt"
Der Feldkircher Bischof Benno Elbs hat den Ordensleuten, die in Vorarlberg leben und wirken, seinen besonderen Dank ausgesprochen. In einer Botschaft anlässlich des "Tages des geweihten Lebens" (2. Februar) halten Elbs und Äbtissin Maria-Stella Krimmel, Ordensreferentin in der Diözese Feldkirch, fest, dass das Ordensleben die Kirche vor allem daran erinnere, worauf es im Letzten ankommt: "auf die Beziehung zu Gott, aus der alles andere erwächst".
Das Ordensleben mache sichtbar, "dass der Mensch nicht zuerst und allein durch sein Tun und seine Leistung definiert ist, sondern durch sein Angenommensein vor und von Gott". Aus dieser grundlegenden Erfahrung würden die Haltungen des Wartens und Empfangens, des Hörens und Ausschauens nach Gottes Gegenwart erwachsen, die in dieser Form vermutlich niemand so ausdrucksstark lebe wie die Ordensleute.
Der "Tag des geweihten Lebens" lenke alljährlich den Blick auf das "Geschenk des Ordenslebens für die Kirche und die heutige Welt". Wörtlich heißt es in dem Brief von Bischof und Äbtissin: "Euer Gebet und Euer Dasein, Eure Gastfreundschaft und Euer Dienst in Wort und Tat machen auf unterschiedlichste Weise die Botschaft des Evangeliums in unserer Diözese erfahrbar. "
In der Diözese Feldkirch leben und wirken laut einer Statistik der Österreichischen Ordenskonferenz 140 Ordensfrauen in 12 Gemeinschaften/Klöstern, sowie 38 Ordensmänner in sechs Gemeinschaften/Klöstern.
Quelle: kathpress