
Zsifkovics: Ohne Ordensleute wäre unsere Diözese spirituell ärmer
Auf die Bedeutung der Ordensleute für das spirituelle Leben in der Diözese Eisenstadt hat Bischof Ägidius Zsifkovics am Tag des geweihten Lebens hingewiesen. "Ohne das Einbringen ihres Ordenscharismas und ihren Einsatz wäre unsere Diözese nicht nur personell, sondern auch spirituell viel ärmer", so der Bischof am Montag in der Pfarre "Mariä Heimsuchung". So könnten auch die pastoralen Dienste in ihrer Vielzahl ohne das Engagement der Ordensleute sowie die "sakramentale Versorgung" nicht in den Pfarren garantiert werden. Am Dienstag (15 Uhr) feiert der Bischof in Oberpullendorf eine Vesper zu Ehren der Jubilare und Jubilarinnen der Ordensgemeinschaften in der Pfarrkirche zum hl. Klemens M. Hofbauer.
Am von Papst Johannes Paul II. vor 29 Jahren gegründeten "Tag des geweihten Lebens" erinnern sich Ordensleute sowie Männer und Frauen des geweihten Lebens ihrer Berufung. Dabei erneuern sie auch ihre Treueversprechen, Ordensgelübde und ihre Bereitschaft zum Dienst mit einer brennenden Kerze in der Hand, erklärte Zsifkovics, der zum Fest der Darstellung des Herrn - auch Mariä Lichtmess genannt - auch auf die Bedeutung von Jesus als Licht der Welt hinwies. Dieses brauche "unsere Welt in ihrer Finsternis, Orientierungslosigkeit, Zerrissenheit, Bedrohung und Todesgefahr mehr denn je".
Das Licht der Welt werde Christinnen und Christen bei ihrer Taufe mit der Taufkerze, die an der Osterkerze entzündet wird, übergeben. Symbolisch stünden brennende Kerzen für Gottes Gegenwart und Liebe, "dass er die Menschen in der Finsternis nicht verlässt, sondern sie von der Geburt bis zur letzten Stunde begleitet", erklärte der Bischof die Bedeutung der Kerzen zu bestimmten Anlässen. So stehe die Kerze bei der Professfeier für das Licht des Glaubens, die Wetterkerze erinnere daran, dass Jesus in den Sorgen und Nöten des täglichen Lebens den Menschen beistehe, und die Sterbekerze drücke die Hoffnung aus, "dass Gott uns in der Dunkelheit des Todes nicht allein lässt, sondern auch uns wie Jesus zur Auferstehung und zum Leben führen wird".
Quelle: kathpress