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Salesianer Schule Bethlehem
Renate Magerl

Wie Orden im Heiligen Land Hoffnung und Zukunft vermitteln

Welche Erfahrungen eine Delegation der Österreichischen Ordenskonferenz und der Initiative Christlicher Orient bei ihrem jüngsten Heilig-Land-Besuch in einer Reihe von Ordenseinrichtungen machte - Von Renate Magerl

24.02.2026

Christinnen und Christen sind im Heiligen Land eine Minderheit - rund 180.000 Menschen, etwa 1,8 Prozent der Bevölkerung, die meisten von ihnen arabische Christen. Bildung gilt als entscheidender Faktor, damit sie bleiben und eine Perspektive haben. Wie das gelingen kann, zeigt etwa die Schule der Salvatorianerinnen in Nazareth. Die "Salvatorian Sisters' School" wurde 2024 vom israelischen Bildungsministerium als beste Schule Israels ausgezeichnet. Das Schulzentrum wird von rund 1.500 Schülerinnen und Schülern besucht. Die meisten sind Christen verschiedener Konfessionen, es gibt aber auch einige Muslime. Unterrichtssprachen sind Arabisch, Hebräisch und Englisch, die Schüler maturieren auch in diesen drei Sprachen zusätzlich zu anderen Fächern.

 

Ausgezeichnet wurde die in den 1960er-Jahren gegründete Schule laut Direktor Awni Bathish aber nicht nur wegen der guten fachlichen Ausbildung, sondern vor allem auch wegen der christlichen Werte, die im Schulalltag gelebt werden. Im Schulzentrum gibt es auch besondere Angebote für Schüler mit spezifischen Bedürfnissen wie Lernstörungen, Lernbehinderungen oder Autismus. Dadurch können vorzeitige Schulabbrüche fast zur Gänze vermieden werden.

 

Bildung schafft Zukunft

 

Zugleich betont der Direktor: "Wir haben die Chance, die christlichen Kinder im Glauben zu stärken. Ohne unsere Schulen würden viele Familien das Land verlassen." Bildung sei der "Schlüssel zum Bleiben". Exzellente Bildung gebe jungen Menschen Perspektiven - und der christlichen Gemeinschaft Zukunft. Vor Ort leben vier Salvatorianerinnen; darunter Sr. Klara aus Deutschland, die bereits seit 69 Jahren im Land ist, und Sr. Mirjam aus Wien, seit 2006 im Heiligen Land.

 

Den Zusammenhang von Bildung und Zukunftsperspektiven unterstrich auch Direktor Dietrich Bäumer von der Schmidt-Schule in Jerusalem: "Wir wollen unseren Schülerinnen Perspektiven bieten. Ausbildung ist ein Schlüssel, um den Christinnen im Land den Rücken zu stärken." Viele Eltern seien durch Krieg und Wirtschaftskrise arbeitslos geworden und könnten das Schulgeld kaum aufbringen. Aktuell kommt noch hinzu, dass Lehrkräfte fehlen, da sie in der Westbank wohnen und durch Checkpoints von Jerusalem abgeschnitten sind.

 

Rund 47 Männerorden und 70 Frauenorden sind im Heiligen Land präsent und tätig. "Das Ordensleben ist sichtbar und von großer Bedeutung", betonte auch der Lateinische Patriarch von Jerusalem Pierbattista Pizzaballa bei einem Gespräch mit der heimischen Ordensdelegation.

 

Ordensgemeinschaften verstehen ihr Bleiben als bewusstes Zeichen. In Tabgha am See Genezareth sagte P. Elias Pfiffi, der der Benediktinergemeinschaft der Dormitio Abtei in Jerusalem angehört: "Wir machen die Spirale von Hass und Gegenhass nicht mit." Trotz des Brandanschlags 2015 und massiver finanzieller Einbußen aufgrund der ausbleibenden Gäste durch die Corona-Pandemie und den jüngsten Krieg halte man die Tore offen. "Die Quantität der Begegnungen hat vielleicht abgenommen, die Qualität dafür zugenommen." Für die Gemeinschaft sei klar gewesen: "Wir bleiben solidarisch mit der Bevölkerung."

 

 

Leben und Wirken im Westjordanland

 

Wie sehr das Bleiben ein Akt des Zeugnisses ist, erleben die Ordensvertreterinnen auch im Westjordanland. In "Beit Emmaus" in Qubeibeh leitet Sr. Dominika Zelent ein Alten- und Pflegeheim mit 38 Palästinenserinnen christlichen und muslimischen Glaubens, die jüngste 26, die älteste 95 Jahre alt. Sr. Dominika ist gemeinsam mit drei anderen Salvatorianerinnen und einer Franziskanerin vor Ort. In Qubeibeh selbst lebt nur eine christliche Familie. Das Heim liegt im Westjordanland und ist nur über Checkpoints erreichbar - Ein- und Ausreise sind auch für die Delegation der Österreichischen Ordenskonferenz nur mit Sondergenehmigung möglich.

 

"Beit Emmaus" sei ein Haus, "in dem das Mensch-Sein in seinen vielen Facetten sichtbar und erfahrbar werden soll. Es bietet Schutz, Halt und Geborgenheit." Und mit anderen Worten: "Es geht um das Heil jedes Menschen." Die Bewohnerinnen würden hauptsächlich durch Mundpropaganda ins Haus kommen. "Wir Salvatorianerinnen sind hier seit 50 Jahren; das Haus ist bekannt. Viele wissen, unsere medizinische Pflege ist wirklich die beste." "Beit Emmaus" ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Die meisten Mitarbeitenden sind Muslime, viele haben ihre Arbeitserlaubnis verloren.

 

"Beit Emmaus" ist aber nicht nur ein Pflegeheim, sondern auch ein Kloster. Das spirituelle Leben ist für die Ordensschwestern essenziell. Priester verirren sich allerdings eher selten in diesen christlichen Außenposten in einem muslimischen Umfeld. Die Trägerschaft des Hauses hat inzwischen der "Deutsche Verein vom Heiligen Lande" übernommen. Die Finanzierung ist ein Mix aus westlicher Unterstützung. Aber auch christliche Familien aus Ramallah würden das Heim tatkräftig unterstützen, berichtet Sr. Dominika, nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit und Engagement. Immer wieder gibt es im Heim festliche Aktivitäten, mit Musik, Tanz und gutem Essen. Und so wird in "Beit Emmaus" auch viel gefeiert und gelacht.

 

 

Brot für Bedürftige

 

Eine andere Art der Hilfe leistet die Bäckerei der Salesianer Don Boscos in Bethlehem. Die 1891 gegründete Bäckerei versorgt täglich rund 150 arme Familien sowie soziale Einrichtungen wie Waisenhäuser und Behindertenheime mit kostenlosem Brot. Rund 20 Prozent der gebackenen Brote werden so kostenlos an Bedürftige abgegeben. Fünf Mitarbeiter haben einen sicheren Arbeitsplatz.

 

Die Bäckerei war auch in schwierigen Zeiten immer offen und hat Brot verteilt: Während der Ausgangssperre in Bethlehem aufgrund des Irakkrieges (Golfkrieg) 1991 verteilten die Salesianer Brot auf der Straße, während der zweiten Intifada und auch während der Covid-Pandemie fanden sie ebenfalls alternative Wege, Brot zu verteilen und das war auch 2023 nach Ausbruch des Gazakrieges und der damit verbundenen vielfältigen Einschränkungen für die örtliche Bevölkerung so. Damals gingen sogar rund 70 Prozent des Brotes an Bedürftige.

 

Die Bäckerei ist auch ein wichtiger Lehrbetrieb für Jugendliche. In einer Region, in der es aufgrund eingeschränkter Mobilität für junge Menschen "alles andere als einfach" ist, Arbeit zu finden, bieten die Salesianer damit eine Möglichkeit zur Ausbildung und schaffen Perspektiven für die Jugendlichen.

 

 

Die Salesianer Don Boscos betreiben in Bethlehem aber auch noch eine Fachschule für technische Berufe wie Industrieelektronik, Elektrotechnik oder Mechanik. Sie ist die einzige technische Schule in diesem Teil Palästinas. Seit der Gründung 1967 wurden rund 30.000 Schülerinnen und Schüler aus Bethlehem und Umgebung ausgebildet. Rund 20 Prozent der Schüler sind Christen, die anderen Muslime. Und immerhin: 20 Prozent sind Mädchen. Im Blick auf die technische Ausrichtung der Schule gar kein so schlechter Wert.

 

 

Jerusalem - Sehnsuchtsort dreier Weltreligionen

 

Jerusalem selbst erscheint als Brennpunkt und Symbol zugleich. Ost und West, Altstadt und Neustadt treffen hier aufeinander. Auf der Via Dolorosa begegnen einem muslimische Gläubige auf dem Weg zum Mittagsgebet im Ramadan; am Freitagabend strömen jüdische Familien in traditioneller Kleidung zum Sabbat in die Synagogen. Dazwischen die Pilgergruppe aus Österreich auf den Spuren Jesu. Ein dichtes, manchmal spannungsreiches Nebeneinander. Eine impulsive und laute Stadt, die einen in seinen Bann zieht. In keiner Stadt der Welt sind wohl die verschiedenen Religionszugehörigkeiten und ihr Gebetsrhythmus so sichtbar und spürbar wie in Jerusalem. Ein Ort, der für drei Weltreligionen Sehnsuchtsort ist.

 

Die Reise machte deutlich: Die Herausforderungen sind enorm - wirtschaftlich, gesellschaftlich, religiös. Doch ebenso spürbar ist die Entschlossenheit vieler, zu bleiben und Verantwortung zu übernehmen - in Schulen, Klöstern, Pflegeheimen, sozialen Einrichtungen und Friedensinitiativen.

 

Gleich zu Beginn wurde deutlich, welche Bedeutung dieser Besuch hatte. "Ihr seid die erste Pilgergruppe seit zweieinhalb Jahren", sagte Reiseleiterin Marion sichtlich bewegt. Seit dem 7. Oktober 2023 sind Pilgerinnen und Pilger nahezu ausgeblieben - zuvor hatte bereits die Pandemie den Tourismus schwer getroffen. Für viele Familien ist das existenziell. "Die Menschen leben vom Tourismus - direkt oder indirekt", wurde mehrfach betont und immer wieder die Bitte: "Sagt den Menschen, sie sind willkommen im Heiligen Land. Es ist möglich, ins Heilige Land zu reisen." Die Anwesenheit einer Delegation aus Österreich sei daher "ein Zeichen, dass wir nicht vergessen sind".

 

 

Der Delegation gehörten unter anderem die Vorsitzende der Ordenskonferenz, Generalpriorin Sr. Franziska Madl, Generalsekretärin Sr. Christine Rod, Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering, Salesianer-Provinzial P. Siegfried Kettner sowie der Prior von Stift Seitenstetten, P. Laurentius Resch, an. Sr. Franziska zog folgendermaßen Bilanz: "Ganz persönlich war mir der Besuch in der Grabeskirche besonders wichtig. Am beeindruckendsten waren aber die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, die von ihrer Lebenssituation erzählten und die ganz aus ihrem Glauben heraus in Solidarität leben und für den Frieden eintreten. Denn das Heilige Land besteht nicht nur aus den 'toten Steinen' der Heiligen Stätten, sondern maßgeblich aus den lebendigen Steinen der Menschen, die dort leben."

 

Quelle: Kathpress

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