
Stift Kremsmünster: Jugendliche pilgerten ins Heilige Land
26 junge Leute der Initiative "Treffpunkt Benedikt" des Stifts Kremsmünster waren dieser Tage mit Abt Bernhard Eckerstorfer im Heiligen Land unterwegs. Ziele der Pilgerreise waren Jerusalem, Bethlehem und Galiläa. Dort, wo das Evangelium nicht nur gelesen, sondern gleichsam "betreten" werden kann, wie es in einer Aussendung hieß. Eckerstorfer zog im Kathpress-Interview eine sehr positive Bilanz der Reise, die sowohl der Glaubensvertiefung wie auch einem besseren Verständnis der komplexen politischen und gesellschaftlichen Realitäten vor Ort diente.
"Die Unsicherheit, wie es weitergeht, war stetig spürbar", so Eckerstorfer. Genauso deutlich sei aber auch: "Dieser Konflikt lässt sich nicht mit Gewalt lösen. Und einfache Lösungen gibt es schon gar nicht." So gelte es schlicht, "die Komplexität wahrzunehmen und ins Gebet aufzunehmen", so der Abt. Die jungen Menschen hätten erleben können, was es heißt, im Heiligen Land zu leben. Deutlich spürbar sei bei den Begegnungen die Freude der Menschen gewesen, dass sie jemand besucht. Die Gruppe habe sich zugleich stets sicher gefühlt.

In Jerusalem standen u.a. mehrere Besuche in der Grabeskirche oder eine Begegnung mit den Benediktinern der Dormito-Abtei auf dem Programm. Ein besonderer Moment war laut Aussendung die Feier der Eucharistie mit der katholisch-arabischen Gemeinde in der Franziskanerkirche St. Salvator, ein weiterer Höhepunkt der Ausflug nach Bethlehem. Organisiert wurde die Reise von einem jungen Theologiestudenten. Dass in die Zeit des Besuchs auch der Aschermittwoch fiel und zugleich der Ramadan der Muslime begann, habe der Pilgerreise eine zusätzliche Tiefe verliehen, hieß es.
Quelle: Kathpress