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Sr. Madl: Gewissen höchste Instanz im Ordensleben
ÖOK / Elisabeth Mayr-Wimmer

Sr. Madl: Gewissen höchste Instanz im Ordensleben

Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz in Interviews über Bedeutung des Gehorsamgelübdes, Burnout im Kloster und Frauen in der Kirche

26.02.2026

Einblicke in das Ordensleben heute zwischen geistlichem Anspruch, demokratischer Mitbestimmung und psychischer Belastung hat die Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Franziska Madl (45), in zwei ausführlichen Interviews gegeben. Gegenüber der Wochenzeitung "Die Furche" (26. Februar) sprach sie über Sinn und Missverständnisse der Gelübde, dem Portal katholisch.de schilderte sie persönliche Erfahrungen mit Depression und Burnout sowie strukturelle Belastungen in Klöstern.

 

Auf die zentrale Bedeutung des Gehorsamsgelübdes im Dominikanerorden kam Madl gegenüber der "Furche" zu sprechen. Zwar gelten in ihrer Gemeinschaft für alle Mitglieder ebenso auch die beiden anderen evangelischen Räte Armut und Ehelosigkeit, formal verspreche man bei der Profess jedoch als einziges ausdrücklich nur den Gehorsam. Dieser sei abgestuft: zuerst Gott gegenüber, dann dem Orden und den Oberen, konkret aber vor allem gegenüber den gemeinschaftlich getroffenen Entscheidungen. Der Orden funktioniere "sehr demokratisch", fast alles werde ausdiskutiert und abgestimmt, sie selbst sei auch "ein Fan von Demokratie".

 

In dieser Spannung sieht Madl keinen Widerspruch. Gehorsam könne bedeuten, "eine Entscheidung mitzutragen, die ich persönlich anders entschieden hätte. Das muss man dann aushalten." Gleichzeitig warnte sie vor einem falschen Verständnis: "Es geht nicht um militärischen Gehorsam, wo keine Frage mehr gestellt werden darf, sondern um das gemeinsame Suchen des Weges." Maßgeblich bleibe das persönliche Gewissen. "Bei uns in der Kirche wird ab und zu vergessen, dass laut katholischer Lehre die höchste Instanz in unserem Leben unser eigenes Gewissen ist." Wenn ein Auftrag dem Gewissen widerspreche, bestehe keine Verpflichtung, ihn auszuführen.

 

Gelübde "nie zeitgemäß"

 

Madl trat selbst mit 21 Jahren bei den Dominikanerinnen ein und bezeichnete ihre Entscheidung als geistliche Suche. Sie habe damals Theologie studiert und gespürt, "dass Gott mehr von mir will". Ordensleben sei kein Karriereweg, sondern Berufung: "Wir sind keine Firma." Man könne Berufungen nicht "machen", da sie vielmehr eine Einladung Gottes seien. Die beim Eintritt gegebenen Gelübde seien dabei nie selbstverständlich gewesen und blieben immer erklärungsbedürftig. Sie seien auch nicht zeitgemäß, "das sollen sie auch gar nicht sein", sagte die Priorin. Würden sie vollständig im Mainstream aufgehen, verlören sie ihren Zeichencharakter.

 

Auf die Frage nach der Rolle von Frauen in der Kirche erklärte die Ordenskonferenz-Vorsitzende, aus ihrer Perspektive in Westeuropa wäre es "nur logisch", wenn Frauen Zugang zu allen Ämtern hätten. Gleichzeitig verwies sie auf die weltkirchliche Dimension und sagte, sie rechne nicht mit raschen Veränderungen. Historisch hätten Orden den Frauen aber auch Bildungschancen und Lebensmöglichkeiten eröffnet und dabei große Gestalten wie etwa Katharina von Siena oder Hildegard von Bingen hervorgebracht. Heute gehe es darum, die wenigen jungen Eintretenden auf ihrem Berufungsweg zu begleiten, was "kreative Formen und neue Strukturen" brauche.

 

Als Therapeutin ohne Ordenskleid

 

Sehr offen auch über eigene Grenzen sprach Sr. Madl in einem weiteren Interview mit dem deutschen Portal katholisch.de. "Ich litt an Depressionen und bin an einem Burnout erkrankt", berichtete die Ordensoberin. Eine Psychotherapie habe ihr geholfen und sie dazu motiviert, selbst eine Ausbildung darin zu machen um damit auch anderen zu helfen. Heute arbeitet sie selbst zwei Tage pro Woche in eigener Praxis. Die Ausbildung habe ihr ermöglicht, Warnsignale früh zu erkennen: "Ich spüre es körperlich schon, wenn ich zu viele Aufgaben stemmen muss."

 

Burnout treffe Ordensleute häufiger, als viele annähmen. Vor allem jüngere Mitglieder stünden unter Druck, weil viele Gemeinschaften überaltert seien. "Immer mehr Aufgaben werden auf immer weniger Schultern verteilt", schilderte Madl einen wichtigen Grund dafür. Wer als "Hoffnung" einer Gemeinschaft gelte, erlebe zusätzlichen Erwartungsdruck: "Was wäre denn, wenn sie sich entscheidet, aus dem Orden auszutreten? Ist dann damit die ganze Hoffnung weg?"

 

In ihrer therapeutischen Arbeit achtet Madl strikt auf professionelle Distanz, wie sie betonte. Mitschwestern oder Bekannte könne sie nicht behandeln. Zudem lege sie als Therapeutin das Ordenskleid bewusst ab, damit das Habit nicht zur "Projektionsfläche" werde und Klischees - negative wie positive - bedient würden. In der Therapie gehe es schließlich nicht um ihre Rolle als Ordensfrau, sondern um das Gegenüber. Im Kloster entscheide jede Schwester selbst, "ob es Gelegenheiten gibt, wo das Ordenskleid nicht passt und eher hinderlich ist", Ordensleuten sei dies freigestellt.

 

Quelle: Kathpress

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