
Linz: Ars Electronica feiert 30. Jubiläum an mehr als 30 Spielorten
Unter dem Motto "Zukunft beginnt - Negotiating Humanity" feiert das Ars Electronica Center, auch als "Museum der Zukunft" bezeichnet, beim gleichlautenden Festival 2026 im September seinen 30. Geburtstag. Thematisch soll es im Kern um eine Standortbestimmung und die Frage, was es heute bedeutet, Mensch zu sein, gehen, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr als 30 Spielorte wird das Festival bespielen. Dabei werden Kirche, Schule und Krankenhaus zu Ausstellungsorten im urbanen Raum.
Am 9. September wird der Mariendom Schauplatz der offiziellen Festival-Eröffnung, bei der "vor und in Österreichs größter Kathedrale bei freiem Eintritt klassische Orchesterkultur auf moderne Technologie trifft", heißt es in der Ankündigung. Das Konzerterlebnis wird von Markus Poschner und dem Bruckner Orchester Linz präsentiert.
1996 nahmen das Ars Electronica Center und das Ars Electronica Futurelab ihren Betrieb auf. Damit sollte Ars Electronica - bisher bestehend aus dem 1979 gestarteten Festival und dem 1987 eingeführten Wettbewerb für CyberArts - zu einem ganzjährig aktiven Netzwerk an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft werden.
Festivalhubs
Heuer will sich das Ars Electronica Festival neu erfinden. Anstelle einer zentralen Festivallocation wird der fünftägige Event vom 9. bis 13. September die Linzer Innenstadt "gleichermaßen zur Bühne und zum Forum für Kunst, Technologie und Gesellschaft machen". Drei große Festivalhubs werden zum Besuch von Ausstellungen, Performances, Screenings, Symposien und Workshops einladen: das OK QUARTER, der MED CAMPUS und das DANUBE TRIANGLE.
Der OK QUARTER ist der zentrale Festivalhub der Ars Electronica 2026. Hier finden Ausstellungen und Symposien statt, und auch der Start- und Endpunkt des Parcours durch die thematische Hauptausstellung liegt hier. Dieser kuratierte Stadtrundgang führt vom OK Platz über die Ursulinenkirche und die Karmeliten-Krypta weiter zum Priesterseminar, zu den Elisabethinen, zum BRG Fadingerstraße und zum Francisco Carolinum.
Infos zum Detailprogramm folgen im Sommer. (Info: https://ars.electronica.art/news/en/)
Quelle: kathpress