
Diözesansportgemeinschaft: Paralympische Sportler sind Vorbilder
Anlässlich der Winter-Paralympics in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 15. März) betonen Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft Österreich (DSGÖ) und Hermi Luttenberger, Vorsitzende des Behindertensportverbands DSG-BSV Österreich, die gesellschaftliche und spirituelle Bedeutung des sportlichen Großereignisses. Für Eppensteiner und Luttenberger sind die Paralympics weit mehr als ein sportlicher Wettkampf: "Die Athletinnen und Athleten zeigen uns eindrucksvoll, dass Gott jedem Menschen einzigartige Talente geschenkt hat. Ihr Einsatz ist ein lebendiges Zeugnis für Lebensfreude, Resilienz und den unschätzbaren Wert der Inklusion in unserer Gesellschaft". Für die Diözesansportgemeinschaft sind sie wahre Vorbilder.
Der olympische und paralympische Gedanke sei untrennbar mit der Vision einer gerechteren Welt verbunden, in der Barrieren - sowohl physischer als auch mentaler Natur - abgebaut werden. Die DSGÖ tritt gemeinsam mit Partnern wie der Sportunion für Fairness, Respekt und die Würde jedes Einzelnen ein. Diese Werte werden bei den Paralympics in besonderer Weise sichtbar. Luttenberger und Eppensteiner hoffen, dass die Begeisterung von Mailand-Cortina auch in die heimischen Pfarren und Sportvereine ausstrahlt, um Menschen mit Behinderungen noch stärker in die sportliche Gemeinschaft zu integrieren.
Die Kirchensportler zitieren auch den langjährigen Amstettner Olympia-Kaplan Pater Bernhard Maier, der sagte: "Die paralympischen Sportler lieben das Leben. Sie haben unglaubliche Reserven, um Defizite zu kompensieren und Höchstleistungen hervorzurufen. Ich hatte und habe Kontakt mit vielen von ihnen und nie hat jemand gesagt: Das Leben freut mich nicht. Im Gegenteil: Sie alle haben Freude am Leben."
"Nach den Erfolgen des österreichischen Teams bei den Olympischen Spielen blicken wir nun voller Stolz auf unsere paralympischen Athleten", so Eppensteiner und Luttenberger weiter. "Sie sind Vorbilder, die zeigen, dass sportliche Höchstleistung und ein tiefes menschliches Miteinander Hand in Hand gehen". Die Diözesansportgemeinschaft Österreich lädt alle Sportbegeisterten ein, die Spiele als Zeichen der Hoffnung und der Gemeinschaft zu verfolgen.
Österreich nimmt bei den Winter-Paralympics 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo von 6. bis 15. März mit 15 Athleten sowie vier Guides in den vier Sportarten Ski alpin, Skilanglauf, Biathlon und Snowboard teil. Das größte Team sind die Alpinen mit elf Sportlern. Zum fünften Mal dabei ist Markus Salcher. Neun Aktive des Österreichischen Paralympisches Committees (ÖPC) geben ihr Paralympics-Debüt.
Quelle: kathpress