
Don Bosco Mission Austria: Mehr Einsatz für benachteiligte Mädchen
Das Hilfswerk Don Bosco Mission Austria fordert zum Weltfrauentag (8. März) mehr Einsatz für Bildung und Schutz benachteiligter Mädchen und junger Frauen. Weltweit hätten 133 Millionen Mädchen keinen Zugang zu Bildung. Für viele von ihnen bedeute das ein Leben in Armut, Abhängigkeit und Gewalt, so das Hilfswerk in einer Aussendung am Mittwoch im Vorfeld des Weltfrauentags (8. März).
Besonders dramatisch ist die Situation in vielen Ländern Afrikas. In Sierra Leone beispielsweise unterstützt "Don Bosco Fambul" gezielt Mädchen und junge Frauen, die Opfer sexueller Ausbeutung wurden und zur Prostitution gezwungen waren. Das Zentrum bietet Schutz, psychologische Betreuung, schulische Bildung und eine berufliche Qualifizierung. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Auch in der Demokratische Republik Kongo engagieren sich die Salesianer für benachteiligte Mädchen - etwa im Mädchenschutzzentrum Maison Marguerite in Goma, das minderjährigen Müttern und ihren Babys Zuflucht und Zukunftsperspektiven bietet.
"Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht und der wirksamste Schlüssel, um Armut und Ungleichheit nachhaltig zu bekämpfen", betont Br. Günter Mayer, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Austria. "Wenn wir Mädchen und junge Frauen stärken, verändern wir Gesellschaften." Zum Weltfrauentag wolle er an die Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft appellieren, sich entschlossen für gleiche Bildungschancen und den Schutz von Mädchen und jungen Frauen einzusetzen, so Mayer: "Bildung schenkt Hoffnung und Hoffnung schafft Zukunft."
Don Bosco Mission Austria ist ein Teil der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Österreich. Der Verein unterstützt Salesianer-Hilfsprojekte weltweit. (Infos: www.donboscomissionaustria.at)
Quelle: kathpress