
Social Deal: Caritas Kärnten wirbt für Kapitalanlage in Sozialdarlehen
Die Caritas Kärnten wirbt für die Kapitalanlage in Sozialdarlehen. Der "Social Deal" bietet Privatpersonen und Unternehmen die Möglichkeit, ihr Geld "sinnstiftend, nachhaltig und sicher zu veranlagen", teilte die Hilfsorganisation in einer Aussendung am Mittwoch mit. Mit dem geliehenen Kapital soll die soziale Infrastruktur in Kärnten gestärkt werden. Konkret wird in die Sanierung und den Neubau von Pflegewohnhäusern sowie klimafreundliche Energieprojekte investiert. Den Darlehensgebern verspricht die Hilfsorganisation "verlässliche Rendite - ohne Spekulation und Kursrisiko".
"Mit dem Social Deal wollen wir neue Pflegewohnhäuser samt einer eigenen Hospizstation errichten und jene Investitionen tätigen, die unsere Einrichtungen dringend benötigen: energieeffiziente Heizungen, Photovoltaikanlagen und nachhaltige Modernisierungen", so Marion Auer-Fercher, die kaufmännische Geschäftsführerin der Caritas Kärnten.
Für Darlehensgeber sei der "Social Deal" eine soziale, ökologische und sichere Form der Geldanlage, so Auer-Fercher: "Deren Kapital bleibt in Kärnten, sichert heimische Arbeitsplätze und finanziert soziale Infrastruktur in der Region." Für die Caritas bedeute der "Social Deal" die Möglichkeit, wichtige Investitionsvorhaben umzusetzen. Das stärke die Versorgungssicherheit und sorge für nachhaltige Verbesserungen für Menschen in Betreuung und Pflege.
Der Mindestbetrag für ein Sozialdarlehen liegt bei 1.000 Euro, maximal können 50.000 Euro verliehen werden. Die Laufzeit beträgt mindestens fünf Jahre. Die Verzinsung beträgt fix 1,5 Prozent pro Jahr. Das Darlehen sei daher keine Spende, betonte die Hilfsorganisation, denn nach Ende der Laufzeit wird der gesamte Darlehensbetrag vollständig zurückgezahlt. Optional besteht allerdings die Möglichkeit, die Zinsen für Sozialprojekte der Caritas zu spenden.
(Info: www.caritas-kaernten.at/sozialdarlehen)
Quelle: kathpress