
Kärnten: Beratungen über Kirchenentwicklungsprozess
Die nächsten Schritte im Rahmen des Kirchenentwicklungsprozesses der Diözese Gurk unter dem Motto "Weil Gott Liebe ist... / Ker je Bog ljubezen..." stehen im Mittelpunkt der neunten Plenarsitzung des Diözesanrates. Die Sitzung am kommenden Freitag im Stift St. Georgen am Längsee startet um 16 Uhr mit einleitenden Impulsen von Bischof Marketz und der geschäftsführenden Leiterin des Diözesanrates, Seelsorgeamtsdirektorin Elisabeth Schneider-Brandauer. Beide werden über den aktuellen Stand des Kirchenentwicklungsprozesses sprechen.
Anschließend wird Barbara Velik-Frank, Bischöfliche Vikarin für Synodalität und Kirchenentwicklung, einen Ausblick auf mögliche zukünftige Pfarrstrukturen geben und geplante Dekanatsbüros vorstellen. Ein weiterer inhaltlicher Programmpunkt der Diözesanratssitzung ist die Präsentation einer neuen "Handreichung zum würdigen Feiern der Liturgie" durch Klaus Einspieler, Leiter der Stabsstelle Bibel und Liturgie der Diözese.
Der Diözesanrat der Diözese Gurk, in dem die Katholikinnen und Katholiken der Diözese repräsentiert sind, ist laut Statut "ein Gremium, das im kirchlichen Heilsdienst den Bischof in seinem Amt mitverantwortlich unterstützt". Die Sitzungen des Diözesanrates, der regulär alle fünf Jahre mit Mitgliedern aus den 23 Dekanaten der Diözese neu zusammengesetzt wird, finden mindestens zweimal jährlich statt. Dem Diözesanrat gehören unter der Leitung des Bischofs rund weitere 70 Personen an, die von Amts wegen, durch Wahl oder durch Ernennung bestimmt sind. Der Diözesanrat fasst Beschlüsse und gibt Richtlinien und Empfehlungen, die durch die Bestätigung des Bischofs Rechtswirksamkeit erlangen.
Quelle: kathpress